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13. Dezember 2017 | 12:52 Uhr

Tierpark : 2000 Gäste hatten Spaß an der Natur

vom

Tierpark war sehr zufrieden: Erlebnistag war ein großer Erfolg. Interessengemeinschaft stellte historische Landmaschinen vor.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 06:35 Uhr

Neumünster | Der Erlebnistag im Tierpark lockte am Pfingstsonntag schätzungsweise 2000 Besucher an. Im ganzen Park gab es für Jung und Alt jede Menge zu erleben. Angesichts des guten Wetters und des großen Zuspruchs war der Tierpark mit dem Verlauf des Erlebnistags "sehr zufrieden".

Mitglieder des Landesjagdverbandes bauten mit Kindern Insektenhotels, die die jungen Besucher anschließend mit nach Hause nehmen durften. Am Geestbauernhof wurde getöpfert und gesponnen. Und am Pinguinbecken brachte die Natur- und Landschaftsführerin Regine Kracht dem Nachwuchs die Natur nahe. "Die Kinder können anhand von Baumscheiben erraten, um welche Baumart es sich handelt. Ich habe ein Memory-Spiel und ein Puzzle vorbereitet. Es geht um die spielerische Beschäftigung mit der Natur", erklärte Regine Kracht ihr Ziel bei dieser Aktion, mit der sie auch viele Erwachsenen zum Mitmachen begeistern konnte.

Tierpark-Besucherin Anne Meinert aus Bad Segeberg war mit ihrem Enkel Knut (3), der aus Berlin zu Besuch war, in den Tierpark gekommen. "Wir wussten gar nicht, dass hier ein Erlebnistag stattfindet. Ich hatte mich über die vielen Besucher gewundert", erzählte sie. Alexandra Denker aus Gadeland hatte wiederum im Radio von der Aktion gehört und war mit ihrer Tochter Hannah (10) in den Tierpark gekommen.

Aktionsreich ging es auch an der Bühne am Teich des Parks zu. Die Interessengemeinschaft historischer Landmaschinen Wankendorf-Bokhorst war mit etlichen uralten, aber top gepflegten Traktoren in den Tierpark gekommen. Ein absoluter Hingucker und nicht zu überhören war der riesige "Kombinus". "Die Maschine von der Firma Raussendorf, Baujahr 1936, ist Dreschmaschine und Strohpresse zugleich. Die haben wir vor fünf Jahren bei Berlin gekauft. Seitdem nehmen wir sie zur Schau zu Veranstaltungen mit", erzählte Hartwig Klein von der Gemeinschaft. Vor den Augen der Besucher wurde zentnerweise Stroh gedroschen und gepresst.

Interessiert schauten die Besucher am Pfingstsonntag auch bei den Tierfütterungen zu. Vor allem auch, weil sie den zahlreichen Nachwuchs - unter anderem bei den Elchen und den Waschbären - zu Gesicht bekamen. Ab sofort können im Tierpark Patenschaften für Pinguine übernommen werden. "Das ist besonders, weil Pinguine keine alltäglichen Tiere sind. Die Paten kommen mehr in Kontakt mit ihren Patentieren, und sie unterstützen den Tierpark mit einer Partnerschaft", sagt Tierpark-Chef Dr. Peter Drüwa.

Der Tierpark hatte Schlagzeilen gemacht, weil viele Tiere des Pinguin-Bestands nach einer Infektion gestorben waren. "Das passierte über einen Zeitraum von vier Jahren. Es ist nicht so, dass alle Tiere auf einmal tot waren", stellte Drüwa klar. Inzwischen kündigt sich aber schon wieder Nachwuchs im Pinguinbecken an. Die kleinen Vögel werden in der zweiten Juni-Hälfte erwartet.

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