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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 12:27 Uhr

Nabu teilt mit : 18 Storchpaare sind brutbereit

vom

In Einfeld und Großenaspe ist der Horst besetzt.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 07:44 Uhr

Neumünster | Um Neumünster bezogen bisher 18 Weißstorchpaare ihren Brutplatz. Dies ist ein Paar mehr als im Vorjahr, teilt der Naturschutzbund (Nabu), Gruppe Neumünster jetzt mit.

"Trotz lang anhaltender Kälte und Schnees sind die meisten Adebare jedoch rechtzeitig aus dem Winterquartier eingetroffen", berichtet der Ehrenvorsitzende und Storchenbeauftragte der Nabu-Gruppe Neumünster, Peter Hildebrandt. Die Langschnäbel fanden jedoch witterungsbedingt zunächst wenig Fressbares, da sich ihre Nahrungstiere, wie Frösche, Mäuse, Schlagen und Regenwürmer bei der lange noch winterlichen Witterung rar machten. Die Brutkondition der ohnehin von der langen Rückreise geschwächten Segelflieger könnte dadurch beeinträchtigt werden, fürchten die Naturschützer.

"In Neumünster-Einfeld und in Großenaspe fand sich erstmalig ein Storchenpaar ein", berichtet der Ehrenvorsitzende Peter Hildebrandt. Der langjährig besetzte Horst in Groß Kummerfeld bleibt in diesem Jahr leider verwaist. Peter Hildebrandt stellt seit 1977 im gleichbleibenden Beobachtungsgebiet um Neumünster die Ankunft der einzelnen Störche notiert und den Bruterfolg fest. Fraglich erscheint dieses Jahr der Bruterfolg in Großharrie, da sich hier seit Wochen ein aggressives Storchenpaar hartnäckige Horstkämpfe mit dem alt eingesessenen Storchenpaar liefert (der Courier berichtete). Dagegen verhalten sich die beiden Storchenpaare in Weddelbrook sehr friedlich. Nach Aukrug-Bünzen hat nunmehr auch in Sarlhusen ein Paar Nilgänse die angebotene Storchennisthilfe besetzt und damit zweckentfremdet.

In Neumünster-Einfeld, Bönebüttel, Großharrie, Fiefharrie, Dätgen, Langwedel, Krogaspe, Ellerdorf, Gnutz, Brammer, Meezen, Aukrug-Homfeld, Bimöhlen, Hitzhusen Großenaspe und Großasper Feld hat je ein Brutpaar seinen Horst bezogen. Gleich zwei Paare der Großvögel brüten in Weddelbrook. Trotz eingeschränkter Brutkondition hofft Hildebrandt gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden der Nabu-Gruppe Neumünster, Dr. Björn-Henning Rickert, nun auf günstige Witterung, damit keine wetterbedingten Verluste bei den Jungvögeln auftreten und ausreichend Nahrung vorhanden ist.

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