Gross Kummerfeld : 1600 Besucher genossen die Kuhstall-Konzerte

Das Sextett „Jazz 4 Fun“ aus Bad Segeberg bestritt beim Jazzfrühschoppen der Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerte am Sonntag die letzte Veranstaltung im Programm 2015.
Foto:
1 von 3
Das Sextett „Jazz 4 Fun“ aus Bad Segeberg bestritt beim Jazzfrühschoppen der Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerte am Sonntag die letzte Veranstaltung im Programm 2015.

Die Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerte endeten mit der Gruppe „Jazz 4 Fun“. Almuth Mantz, Sonja Repening, Werner Conrad und Jörg Wrage wurden für 20 Jahre Engagement geehrt

shz.de von
28. Juli 2015, 07:00 Uhr

Kleinkummerfeld | Ein (kräftiger) Hauch von sommerlichem Bossa Nova wehte am Sonntagmorgen durch den Garten auf Hof Isemohr: Beim abschließenden Jazzfrühschoppen der Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerte (KKKK) sorgte das Instrumental-Sextett „Jazz 4 Fun“ aus Bad Segeberg noch einmal für entspannt „beswingte“ Stimmung unter den 250 Besuchern.

Die Musiker, Markus Völkers (Piano), Alexander Doerfel (Schlagzeug), Erich Gade (Akustikgitarre), Volker Hamann (Saxofon), Benno Lahann (Gitarre) und Wolfgang Joseph (Bass), hatten bekannte Jazz-Standards wie „Satin Doll“ von Duke Ellington ebenso im Programm wie „Green Dolphin Street“ des amerikanischen Komponisten Bronislaw Kaper.

Ihre unverkennbare Vorliebe für südamerikanische Klänge brachten die Musiker mit „Summer Samba“ und dem „Girl from Ipanema“ zum Ausdruck. Hier glänzte insbesondere Erich Gade, der mit seiner Akustikgitarre den Klang dieser Formation prägt. Abgerundet wurde der musikalische Spannungsbogen schließlich mit modernen Titeln, darunter „Summer in the City“, „Isn’t she lovely“ und „Lady Madonna“. Die Auswahl kam unter den Zuhörern gut an, sodass es am Ende auch nicht an Applaus für diese professionelle Darbietung fehlte.

Ebenfalls mit anerkennendem Applaus, Blumen und herzlichen Dankesworten von Initiator Thomas Mohr belohnt wurden auch Almuth Mantz, Sonja Repening, Werner Conrad und Jörg Wrage. Diese engagieren sich seit 20 Jahren als unermüdliche Helfer für die Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerte.

Positiv fiel das Resümee des KKKK-Organisators Thomas Mohr zu den acht Veranstaltungstagen aus. „Wir hatten insgesamt rund 1600 Besucher. Natürlich könnten es immer noch ein paar mehr sein. Aber alle Termine waren gut besucht und das Wetter hat mitgespielt. Was will man also mehr?“, sagte er. Eine konkrete Zusage, dass es die KKKK im kommenden wieder geben wird, wollte Mohr allerdings nicht machen. „Nach diesen Tagen muss man erstmal alles sacken lassen. Aber ich glaube schon, dass wir weitermachen“, stellte er in Aussicht.

Diese Ankündigung wird – neben vielen anderen Besuchern – auch Gisela und Stefan Gonschiorek aus Rickling freuen. Denn sie gehören seit Langem zum Stammpublikum der KKKK. „Wir haben wieder alle Veranstaltungen besucht und waren von jeder begeistert“, lobten sie die gelungene Programmauswahl des KKKK-Teams.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen