Tungendorfer Woche : 16 Gruppen traten in die Pedale

Die „Drei-Generationen-Gruppe Eicke“ hatte wie in jedem Jahr ihre Fahrräder extra für die Rallye mit bunten Fähnchen geschmückt.
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Die „Drei-Generationen-Gruppe Eicke“ hatte wie in jedem Jahr ihre Fahrräder extra für die Rallye mit bunten Fähnchen geschmückt.

Die Fahrradrallye der Freiwilligen Feuerwehr Tungendorf-Dorf erfreute sich wieder großer Beliebtheit

shz.de von
04. Juli 2016, 12:00 Uhr

Neumünster | „Du hast ja eine Regenjacke an. Ich hab doch extra Sonne bestellt.“ Herzlich begrüßte Elke Weber ihre Freundin Gerlinde Aust am Sonnabend kurz vor 14 Uhr vor dem Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Tungendorf-Dorf (FF). Im Rahmen der Tungendorfer Woche startete hier die alljährliche Fahrradrallye.

Vormittags gab es kräftige Schauer, kurz vor dem Start der ersten Gruppe riss der Himmel auf, und die Sonne kam zum Vorschein. „Ich liebe diese Radrallye“, sagte Elke Weber. Früher sei sie zusammen mit ihren Kindern gefahren, dann mit ihren Enkelkindern, und in diesem Jahr habe sie ihre Freundin überzeugen können, mitzukommen. Sehr zur Freude der beiden Tungendorferinnen komplettierten Elke Webers Sohn Axel, dessen 15-jähriger Sohn, Otis Lohmann, Marco Schwisow und seine Tochter Angelina (10) die Gruppe. „Die Gruppen ab vier Leuten setzten sich aus Familien oder Freunden zusammen“, erklärte Axel Weber von der FF. „Wir sind in diesem Jahr eine Familien-Freundes-Gruppe“, grinste der stellvertretende Wehrführer.

Für die Ausarbeitung der Strecke zeichnen seit 16 Jahren Sabrina Pelz und Frank Voß verantwortlich. „Wir versuchen, die Rallye jedes Mal neu zu gestalten“, sagte Voß. In diesem Jahr führte die 15 Kilometer lange Strecke am Dosenmoor entlang, durchquerte Mühbrook in Richtung Schönbek und führte dann über Einfeld zurück nach Tungendorf. Jedes Team bekam einen Fragebogen mit, den es während der Fahrt auszufüllen galt. Vier Stationen waren auf der Route geplant.

An jedem Halt standen freiwillige Helfer der Feuerwehr und erklärten den Teilnehmern die jeweiligen Aufgaben. Gutes Augenmaß war ebenso gefragt wie Zielsicherheit. Auf Schnelligkeit kommt es bei der Tungendorfer Fahrradrallye nicht an. „Das ist ja das Schöne“, sagten die Mitglieder der „Drei-Generationen-Eicke“. „Wer zwischendurch eine Pause einlegen oder Rücksicht auf die mitfahrenden Kinder nehmen will, nimmt sich Zeit“. Auf die Platzierung habe das keinen Einfluss. „Außerdem geht es ja vor allem um den Spaß“, sagte Opa Eicke.

16 Teams mit insgesamt 120 Leuten nahmen an der Fahrradrallye teil. Es gewannen die „Flotten Pedalen“ vor dem Team „Pegasus“ und dem „Hurricane-Swim-Team“. Nach der Siegerehrung um 19 Uhr ließen die Teilnehmer den Tag am Lagerfeuer bei Leckereien vom Grill und beim Public Viewing ausklingen.

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