Polizeibericht : 15-Jähriger zeigte Hitlergruß am Bahnhof

Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei kam gar nicht umhin, die Personalien des Jugendlichen festzustellen und eine Anzeige zu schreiben.
Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei kam gar nicht umhin, die Personalien des Jugendlichen festzustellen und eine Anzeige zu schreiben.

Junger Neumünsteraner muss sich nun wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Zeichen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten

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11. Oktober 2014, 06:00 Uhr

Neumünster | Ob nun pubertierendes Verhalten oder gezielte politische Provokation – dieser Vorfall wird für einen Jugendlichen aus Neumünster noch Folgen haben.

Die Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei am Bahnhof musste aktiv werden, als ihr am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr aus einer Gruppe heraus der verbotene sogenannte Hitlergruß gezeigt wurde.

Die Beamten gingen zu der Gruppe und konnten auch einen Jugendlichen feststellen, der diese verfassungsfeindlichen Zeichen gegeben hatte und dieses auch offen zugab.

Zur Identitätsfeststellung sollte der junge Mann zur Dienststelle der Bundespolizei im Bahnhof gebracht werden. Doch er widersetzte sich und war auch nicht bereit, seine Bierflasche wegzulegen. Die Bundespolizisten mussten einfache körperliche Gewalt anwenden, auch wurden sie fortwährend beschimpft.

Auf der Dienststelle konnte dann die Identität des Jugendlichen festgestellt werden; es handelt sich um einen 15-Jährigen aus Neumünster. Er muss sich nun wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Zeichen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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