Ehndorf : 130 Patienten und eine gute Bilanz

Die Vorsitzenden Magret Kaschner und ihr Stellvertreter Michael Hollerbuhl  stellten die Bilanz des Krankenpflegevereins vor.
Die Vorsitzenden Magret Kaschner und ihr Stellvertreter Michael Hollerbuhl stellten die Bilanz des Krankenpflegevereins vor.

Die Vorsitzende Magret Kaschner ist sehr zufrieden: Der Aukruger Krankenpflegeverein hat ein gutes Team und schreibt schwarze Zahlen

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20. März 2014, 07:00 Uhr

Mit einem Bilanzgewinn von rund 50 000 Euro und rund 190 000 Euro auf dem Eigenkapitalkonto schloss der Aukruger Krankenpflegeverein (KPV) das vergangene Rechnungsjahr ab. „Es ist eine Freude für den Verein, mit so einer tollen Mannschaft zu arbeiten“, sagte die Vorsitzende Magret Kaschner aus Ehndorf auf der Mitgliederversammlung im Versammlungsraum nach einem bewegten Jahr.

Der Krankenpflegeverein zog vor etwa sechs Monaten nach mehr als drei Jahrzehnten aus dem alten Aukruger Amtsgebäude aus, um sich in neuen Mieträumen der Gemeinde am Raiffeisenplatz einzurichten. Doch kaum eingezogen, wurde eingebrochen, noch bevor eine Alarmanlage eingebaut war. Die Diebe stiegen durch ein Fenster ein, entwendeten drei Monitore sowie einen Beamer im Gesamtwert von rund 4000 Euro und verwüsteten die Räume. Nach acht Wochen stellte die Kieler Staatsanwaltschaft das Verfahren ein, weil die Täter nicht ermittelt werden konnten.

Derzeit betreuen zehn Pflege- und vier Servicekräfte um die Pflegedienstleiterin Kirsten Witt insgesamt 130 Patienten. Für die Einsätze stehen ihnen sechs Fahrzeuge zur Verfügung. Im Mai wird der Bestand um zwei Dienstfahrzeuge aufgestockt. „Wir suchen dringend noch Pflegeassistentinnen“, sagte Kirsten Witt. Zu diesem Thema wurde die Vorsitzende ermächtigt, ohne Zustimmung des Vorstandes weiteres Personal einstellen zu dürfen. Als erster Stellvertreter steht ihr Michael Hollerbuhl (Wasbek) zur Seite. Zweiter Vize ist der ehemalige Aukruger Hans-Heinrich Brockmann, der nach Felde umgezogen ist. Karin Müller (Padenstedt) und Peter Thomsen (Arpsdorf) sind Beisitzer.

Getragen wird der KPV durch die Gemeinden Arpsdorf, Padenstedt, Ehndorf, Wasbek und Aukrug. Als ordentliche Mitglieder zahlen die Kommunen pro Jahr und Einwohner 20 Cent in die Kasse ein. Unterstützt wird der Krankenpflegeverein von aktuell 146 Fördermitgliedern, die ab einem Euro pro Monat mit im Boot sitzen.






































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