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Holsteinischer Courier

18. August 2017 | 09:27 Uhr

Rickling : 12 000 Besucher auf dem Lindenhof

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Rickling stimmte wieder die Mischung: Kunst, Kultur und Kulinarisches wurden den Besuchern beim Landesverein für Innere Mission geboten.

Gut, dass sich das Wetter gehalten hat: Rund 12 000 Besucher strömten gestern wieder auf das Gelände des Psychiatrischen Zentrums in Rickling, um sich auf dem dortigen Jahresfest zu vergnügen. Unter dem Motto „einander begegnen“ hatten die Mitarbeiter des Landesvereins für Innere Mission wieder ein großes Programm auf die Beine gestellt.

Große und kleine Gäste aus der ganzen Region genossen Spaß, Spiel und natürlich auch die Spannung beim Loseziehen. „Es ist einfach nur toll“, lobte auch Sabine Boschoen, die bereits mehrmals das Fest besuchte, begeistert. Im Schlepptau hatte die Nortorferin ihre Freundin Petra Wanker, die vor kurzem aus der Schweiz in die Heimat zurückgekehrt ist. Und natürlich fanden die Frauen im vielfältigen Angebot der kunsthandwerklichen Arbeiten etwas Schönes für zu Hause.

Auch das Unterhaltungsprogramm ließ keine Wünsche offen. Nach dem Festgottesdienst vergnügten sich die Besucher auf dem Festplatz, der bunten Meile oder auch auf dem Sportplatz. Hoch hinaus ging es auf dem Bungee-Trampolin und am Kletterberg. Geschicklichkeit war auf dem Hindernisparcours gefragt, und wer gern ein Schmetterling sein wollte, ließ ihn sich einfach kunstvoll ins Gesicht malen.

In der Verkaufsaustellung, in der unter anderen die Werkstätten des Eiderheims und Erlenhofes, die Fleischerei des Landesvereins und die Segeberger Wohn- und Werkstätten ihre Erzeugnisse anboten, konnten Interessierte Gemüse, kunsthandwerkliche Erzeugnisse, Näharbeiten und viele andere schmackhafte, hübsche und praktische Dinge kaufen. „Wenn wir hierher kommen, finden wir immer etwas, das uns gefällt. Und an unterhaltsamen Einlagen fehlt es ja auch nicht“, kommentierte Liesel Schulz aus Bad Bramstedt beim Anblick eines Drachenreiters, der auf Stelzen seine Runden drehte.

Wer in dem bunten Treiben einmal eine Pause brauchte, der suchte sich in einem der gemütlichen Cafés ein Plätzchen. Selbst gebackener Kuchen, türkische Spezialitäten, frische Waffeln und leckerer Eintopf standen hierzu bereit.
Auch musikalisch war das Jahresfest mit Chorgesang, Oldies, Harfenklängen und einer lustigen Marchingband abwechslungsreich besetzt.

Besonderen Applaus erhielten dabei die Mitglieder der Truppe „Das Wilde Land und die Hardbreakers“, die sich mit einer Show im Stile der 1950er-Jahre schwungvoll in Szene setzte.



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