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Benefizgala : 11 111 Euro für schwerkranke Kinder

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die musikalische Benefizgala der Familie Otten aus Boostedt war ein voller Erfolg. 2016 wird es eine Neuauflage geben.

Neumünster | Nach dieser Gala ist Schluss, hatten sich Hans-Hermann Otten und seine Frau Heidemarie gesagt, aber es kam anders: „Eigentlich sollte es das letzte Konzert sein, aber die Zuschauer haben uns überzeugt – das Konzert findet nächstes Jahr erneut statt.“ Eine erfreuliche Nachricht für die vielen Stammbesucher der ausverkauften Benefizgala in der Stadthalle, die am Sonntag nach zwei Jahren Pause zum siebten Mal zugunsten des „Bunten Kreis Nord“ stattgefunden hat.

Die Organisation kümmert sich um die ambulante Nachsorge schwerkranker Kinder nach dem Krankenhausaufenthalt. Mit Freude nahm Dr. Christiane Seitz, Leiterin des Bunten Kreises, den symbolischen Scheck über 10 000 Euro entgegen. Doch dabei blieb es nicht: In der Pause stockte Horst Schrinner den Betrag auf 11 111 Euro auf.

„Wir kommen seit Jahren zu dem Konzert, weil wir mit unserem Eintrittsgeld etwas Gutes tun und ganz tolle Musik geboten bekommen“, sagten Gerd Höft aus Boostedt und seine Ehefrau. Zusammen mit Matthias Höfert, dem Leiter des Bundespolizei-Orchesters aus Hannover, hat der Boostedter Unternehmer Hans-Hermann Otten wieder ein berauschendes Programm zusammengestellt. Sechs Solisten präsentierten mit dem perfekt eingespielten Orchester sowohl klassische als auch moderne Stücke, charmant kommentiert von Matthias Höfert.

So versprühte zum Beispiel die ungarische Sopranistin Réka Kristóf pure Lebensfreude, als sie von „Klängen aus der Heimat“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss sang. Für Gänsehaut sorgte David Arnsperger, der in Hamburg die männliche Hauptrolle des Musicals „Phantom der Oper“ besetzt und auch in der Stadthalle aus Andrew Lloyd Webbers weltberühmtem Stück sang. Wieder dabei war auch Musical-Star Christina Patten, die unter anderem mit einem Medley aus „Der Prinz von Ägypten“ berührte.

„Das Konzert zu toppen, wird schwer“, meinte Hans-Hermann Otten. Da aber alle Künstler im nächsten Jahr wieder kommen wollen, ist das hohe Niveau gesichert.

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