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Kreissportverband : 100 Sternfahrer radelten nach Wittorf

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Traditionsveranstaltung des Kreissportverbands ging in die 14. Runde. An der Blau-Weißen Burg warteten viele Spiele auf die Teilnehmer.

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erstellt am 20.Jun.2017 | 10:30 Uhr

Neumünster | Der Wettergott hatte es fast ein bisschen zu gut gemeint: Die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel, als gestern gegen 14.40 Uhr die ersten Radler an der Blau-Weißen Burg in Wittorf eintrafen. Dort versammelten sich alle Teilnehmer der traditionellen Sternfahrt/Sternwanderung des Kreissportverbands (KSV).

Rund 100 Männer und Frauen aus elf Vereinen hatten sich der Tour angeschlossen. Ausrichter war diesmal der Sportverein Blau-Weiß Wittorf. „Die Veranstaltung findet inzwischen zum 14. Mal statt. Es dürfen natürlich nicht nur Vereinsmitglieder teilnehmen, sondern alle Bürger. Vielleicht kommt dadurch der eine oder andere auf den Geschmack und findet eine Sportart, die ihm gefällt“, sagte Mike Lindner, Seniorenbeauftragter des KSV. Er machte noch einmal deutlich, wie wichtig Bewegung im Alter ist: „Wir haben in Neumünster rund 20 000 Senioren über 60, aber nur 2000 davon sind Mitglieder im KSV und noch mal 1500 in Fitnesscentern. Das ist zu wenig. Jeder möchte im Alter selbstbestimmt leben, niemand möchte in ein Heim. Aber das geht nicht, wenn man nur auf dem Sofa sitzt.“

Wie man es besser macht, beweist Ingrid Lensch. Die 83-Jährige ist Mitglied einer Gymnastik-Gruppe bei Gut Heil und unternimmt in den Ferien lange Radtouren mit ihren Mitstreiterinnen. „An manchen Tagen fahren wir 40 Kilometer“, sagte sie.

Auch Hilda Drews vom SV Tungendorf ist sportlich aktiv. In Wittorf probierte die Gadelanderin, die beim Seniorenturnen mitmacht, mit Begeisterung die Spiele aus, die die Organisatoren um Günter Schöbel im Garten aufgebaut hatten. Neben Boule, dem heißen Draht und „Hau den Lukas“ gab es auch ein Telefon-Wettziehen.

Bei Kaffee, Kuchen, Grillwurst und Musik vom Band ließen die Teilnehmer den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen, bevor sie sich wieder aufs Rad schwangen und Richtung Heimat fuhren.

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