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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 03:38 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Kein gelungenes Projekt in den Nebenstraßen



Zum Artikel „Anlieger fordern die Einbahnregel“, Courier vom 30. August

Wir in der Bismarckstraße erfahren jeden Tag, was es heißt, dass der Großflecken dicht ist. Die Bismarckstraße ist ja eine 30er-Zone, aber mittlerweile eine kleine Rennstrecke von Pkw und Lkw. Der Fahrzeugverkehr ist erheblich angestiegen. Man hat auch schon den Bürgersteig mit in Beschlag genommen. Es wird gegurkt und gerast, was das Auto hergibt. Auf Bürger und Kinder wird keine Rücksicht genommen.

Kurz zur Erinnerung: Die Bismarckstraße war mal eine verkehrsberuhigte Einbahnstraße. Mit Beginn der Bauarbeiten in der Joachimstraße in den Neunziger Jahren sollte die Bismarckstraße nur für die Zeit der Bauarbeiten beidseitig freigegeben werden und dann wieder in eine Einbahnstraße zurückgeführt werden; das ist nicht mehr umgesetzt worden. Da die Bismarckstraße auch von den Bahnarbeitern als Parkplatz benutzt wird und jetzt durch die teilweise Schließung des Großfleckens als Alternativstrecke genommen wird, ist wie in der Schützenstraße die Verkehrsbelastung sehr hoch geworden.

Vorschlag für die Stadt Neumünster: Stellt doch in prekären Zonen Radarfallen auf. Mag sein, dass die Stadtherren mal sagen, die Schließung des Großfleckens war oder ist ein gelungenes Projekt, aber für die Anwohner der anliegenden kleinen Straßen bestimmt nicht.

Sahnegrundstück für die Stadt



Zum Artikel „Gewerbepark sucht einen neuen Chef“, Courier vom 10. September

Dieser Gewerbepark in der Wrangelstraße von rund 42 000 Quadratmetern ist allein von seiner Lage her ein Super-Grundstück. Hier sollte die Stadt zuschlagen, das gesamte Areal kaufen und Stück für Stück sanieren. Neumünster braucht dringend neue Impulse, um neue Einwohner zu gewinnen, die dem Leerstand bei Wohnungen entgegenwirken und die Geschäftswelt beleben. Also, liebe Ratsversammlung, Finger hoch für den Kaufvertrag!

Wo blieb der Hinweis auf die volle Kirche?



Zum Artikel „Feier für das Gotteshaus“, Courier vom 17. September

Die Rezension zum Jubiläumskonzert in der Anscharkirche lässt Fragen offen. Wo bleibt der Hinweis auf die bemerkenswert volle Kirche anlässlich dieses Ereignisses? Wo bleibt der Hinweis auf die Erstaufführung des 67. Psalms von Ferdinand Thieriot, den Norbert Klose, einer der beteiligten Chorleiter, ausfindig und ediert hat? Wo bleibt die angemessene Würdigung des Orchesterbeitrages? Dass die Rezensentin die Leistung einer Sopranistin nur an einem einzigen verpatzten Einsatz, den Thomas Haase übrigens souverän rettete, dokumentiert, bleibt mir unverständlich. Ein solcher Hinweis ist deplatziert. Warum gelang Haase die Aufführung des ‚Lobgesang‘ „trotz höchster Ansprüche“? Haase ist Berufsmusiker – und das in der Tat mit „diszipliniertem Taktschlag“! Der Lobgesang entstand übrigens nicht 1804, sondern 1840.
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