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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 03:09 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Fahrradstadt? – Aber bitte nicht wie bisher!



Zu „Neumünster soll eine Fahrradstadt werden “, Courier vom 29. August.

Neumünster eine Fahrradstadt, dieser Ansatz ist zu begrüßen. Aber bitte nicht so, wie es bisher läuft. Ich bin selber täglich mit dem Fahrrad unterwegs und man erlebt viel. Die Verkehrsregeln werden von vielen Radlern ignoriert. Es wird gegen die Richtung gefahren oder auf dem Fußweg, wenn kein Fahrradweg vorhanden ist – ohne Rücksicht auf Fußgänger oder radelnde Kinder (dies ist insbesondere in der Koldingstraße und dem Mühlenhof der Fall). Auch wird die Straße oft trotz roter Ampel überquert.

Das Schlimmste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, war eine Mutter mit Kind im Kindersitz. Sie fuhr auf der falschen Seite und das Kind war im Kindersitz nicht angeschnallt – immerhin trug es einen Fahrradhelm.

Wenn es von alleine nicht klappt, dann sollte wirklich mal vermehrt kontrolliert werden. Ich befürchte, dass sich diese Fehlverhalten noch verschlimmern, wenn Neumünster sich erst einmal Fahrradstadt schimpft.

Auch Autofahrer verhalten sich den Fahrradfahrern gegenüber leider nicht immer korrekt. Es wird mit zu geringem Abstand überholt, beim Abbiegen wird man geschnitten und vor Ampeln wird sich ganz rechts hingestellt, damit die Radler ja hinter einem bleiben müssen. Natürlich werden die vorhandenen Radwege oftmals zugeparkt.

Die Radwege selber sind teilweise in einem wirklich schlechten Zustand – etwa am Hansaring zwischen Roonstraße und Wasbeker Straße oder auch in der Lindenstraße stadtauswärts.

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von
erstellt am 19.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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