zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 08:34 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 22.Aug.2013 | 10:31 Uhr

Wildtiere im Zirkus sind unter Stress



Zum Gastspiel des Zirkus’ Busch.

Innerhalb von fünf Tagen warten acht Aufführungen auf die Elefanten, Kamele, Pferde und Tiger. Bei diesen Tierdarbietungen vergisst man oft, dass es sich um Wildtiere handelt. Diese haben, anders als zum Beispiel Hunde, keinen Spaß daran, Kunststücke auszuüben. Nur durch den Zwang und die Angst vor dem, was passiert, wenn sie nicht gehorchen, lässt die Tiere diese unnatürlichen Darbietungen ausführen.

Selbst in der Vorstellungspause haben die Tiere keine Möglichkeit sich auszuruhen, denn für ein wenig Geld dürfen die Zuschauer in den „Streichelzoo“, um die Tiere anzufassen und zu füttern. Das klingt nett, ist für die Tiere allerdings weiterer Stress. Wer mag schon gerne von fremden Menschen angefasst werden?

Während der Fahrt und dem Auf- und Abbau sind die Tiere in den engen Fahrzeugen untergebracht und bleiben dort, bis das Gehege aufgebaut oder eben der neue Standort erreicht ist. Die Fahrt ist für die Tiere sehr anstrengend, doch danach haben sie keinerlei Zeit sich auszuruhen. Wenn man den Zeitplan der Tour betrachtet, bleiben jeweils nur vier Tage, um von Ort zu Ort zu gelangen. Die Wildtiere im Zirkus sind von Geburt an bis zu ihrem Tod von Stress, Gitterstäben und Scheinwerfen umgeben.

Überlegen Sie, ob die kurze Unterhaltung es wert ist, einen Zirkus mit Wildtieren zu unterstützen.

Die Wirklichkeit sieht anders aus



Zum Artikel über den Plan einer „Fahrradstadt Neumünster“, Courier vom 17. August

Grundsätzlich ist die Initiative für mehr Radwege zu begrüßen, doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Ein Großteil der Radfahrer ignoriert die Radwege und fährt über die Bürgersteige, schlängelt sich um die Fußgänger, so besonders am Großflecken und in der Lütjenstraße (Fußgängerzone!), um nur zwei Straßen als Beispiel zu nennen. Gibt es auf beiden Seiten der Straße Radwege, so wird oft auf der linken Seite gefahren. Einbahnstraßen werden oft ignoriert. „Schutzstreifen“, wie in Ihrem Artikel erwähnt, sind wichtig; doch wo sind die „Schutzräume“ für Fußgänger? Die müssen zur Seite hüpfen. Warum soll nun Geld ausgegeben werden für Maßnahmen, die zwar richtig und wichtig sind, die aber nicht benutzt werden? Die Wirklichkeit sieht anders aus!
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen