Dithmarschen : Großbrand in Heide: Autowerkstatt in Flammen

Ein Auto auf einem Trailer brennt. Offenbar griffen die Flammen auf die Werkstatt über.

Ein Auto auf einem Trailer brennt. Offenbar griffen die Flammen auf die Werkstatt über.

Ein Auto fängt Feuer. Die Flammen greifen auf eine Werkstatt über. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz.

shz.de von
29. März 2017, 12:05 Uhr

Heide | Großfeuer in Heide (Dithmarschen) am Mittwochvormittag: Zunächst war ein Pkw auf einem Trailer im Straßenzug „Forstweg“ in Brand geraten. Das Fahrzeug brannte rasch lichterloh, Explosionen schleuderten das Feuer in eine benachbarte Hecke. Von dort griff es rasant auf ein danebenstehendes Gebäude über – eine Autowerkstatt. Das Gebäude reicht bis zur parallel verlaufenden vielbefahrenen „Waldschlößchenstraße“.

Anwohner rannten auf die Straße, wählten sofort den Notruf zur zentralen Rettungsleitstelle West in Elmshorn, die für die Landkreise Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg zuständig ist. Die Anwohner äußerten aber auch sehr laute und deutliche Kritik; eine Anwohnerin eines Nachbarhauses: „Als ich die Flamme emporschießen sah, habe ich sofort den Notruf gewählt. Es ist unglaublich – jetzt sind schon mehrere Rettungswagen hier, das Feuer breitet sich immer mehr aus – aber nach 15 Minuten ist immer noch keine Feuerwehr eingetroffen!“

Ein Nachbar signalisiert Unterstützung: „Ja, das ist enorm, wie lange das hier dauert!“ Recht zügig waren dagegen zwei Rettungswagen eingetroffen; Streifenwagen – darunter auch zivile Fahrzeuge mit aufgestecktem Blaulicht – sperrten das Gebiet weiträumig ab. Die Flammen schlugen viele Meter hoch empor, immer wieder waren Explosionen zu hören. Ein Polizeibeamter versuchte, die Anwohner auf Abstand zu halten: „Es ist gefährlich, wir gehen davon aus, dass dort auch Gasflaschen gelagert sind!“

Die Feuerwehr ist am Einsatzort angekommen. Im Hintergrund steigt eine große schwarze Rauchsäule in den Himmel auf.
Helmut Möller
Die Feuerwehr ist am Einsatzort angekommen. Im Hintergrund steigt eine große schwarze Rauchsäule in den Himmel auf.
 

Zunächst traf dann die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Heide ein – die Leitstelle löste aber sofort weiteren Sirenenalarm in den angrenzenden Gemeinden aus – auch von dort rollten viele Einsatzfahrzeuge heran. Sie konnten bereits „auf Sicht“ anfahren, denn eine enorme schwarze Rauchwolke signalisierte den Einsatzort bereits aus Kilometern Entfernung. Rasch wurden Schläuche an die Hydranten angeschlossen, die Heider Feuerwehr setzte die Drehleiter ein, um den Großbrand aus der Luft zu bekämpfen.

Das Gebiet ist immer noch weiträumig abgesperrt; Einsatzkräfte leiten den Verkehr um. Zwei Personen wurden nach ersten Erkenntnissen der Polizei verletzt.

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