Seenot im Kanu : Vermisste in Kollmar: Suche nach Vater und Sohn läuft weiter

Bei der Bergung des Kanus entdeckten die Einsatzkräfte zwei Handys und zwei Paar Schuhe in dem Boot.

Bei der Bergung des Kanus entdeckten die Einsatzkräfte zwei Handys und zwei Paar Schuhe in dem Boot.

Die beiden vermissten Elbkanuten sind weiterhin verschollen. Jetzt wird per Drohne gesucht.

shz.de von
07. August 2018, 15:28 Uhr

Kollmar | Zwei Tage nach dem Verschwinden eines Vaters aus Glückstadt mit seinem Sohn in Kollmar (Kreis Steinburg) hat die Polizei die schwierige Suche am Dienstag fortgesetzt. Dafür nutzte sie neben Booten auch eine Drohne.

Der 52-Jährige und sein 18-jähriger Sohn waren am Sonntagnachmittag mit einem Kanu auf der Elbe nahe Kollmar unterwegs, wo sie gegen 14.15 Uhr offenbar in Turbulenzen gerieten. Sie werden seitdem vermisst. Eine Zeugin hatte vor Steindeich Hilferufe gehört. Beim Blick auf die Elbe sah sie ein im Wasser kreisendes, verlassenes Boot und einen im Strom treibenden Menschen. Dieser war plötzlich verschwunden. 

Die Polizei fand später den Canadier mit persönlichen Gegenständen der Vermissten, darunter zwei Handys und zwei Paar Schuhe. Die Geräte wurde ausgewertet, was Hinweise auf die zwei Männer gab. Nach ihnen wurde zunächst mit Hubschraubern und Booten gesucht. Wegen einer zu starken Strömung sowie Wind und Wellen könnten die angerückten Taucher bisher nicht zum Einsatz kommen. Die Befürchtung ist weiterhin groß, dass Vater und Sohn in der Elbe ertrunken sind. Wann und ob sie gefunden werden können, ist derzeit noch offen.

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