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Glückstädter Fortuna

15. Dezember 2017 | 13:41 Uhr

KrimiNordica : Mordsvergnügen in Glückstadt

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Ideen für den 7. bis 15. November sind gefragt, Veranstaltungen werden jetzt geplant. Krimis und Filmbeiträge müssen bis April eingereicht werden.

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 05:30 Uhr

Mord, Totschlag und tiefe Abgründe: Glückstadt zeigt sich von seiner düsteren Seite. Aber auch von einer skurrilen und humorvollen. Vom 7. bis 15. November findet in der Elbestadt die KrimiNordica statt und jeder kann mitmachen. Ideen sind gefragt – die Stadt unterstützt das Ereignis mit 5000 Euro. Das Motto lautet „Mordsvergnügen zwischen Mole und Metropole“ – denn Glückstadt ist Itzehoes Partner-Tatort.

Zu einem ersten Vorbereitungstreffen hatten jetzt Tourismus-Chefin Sandra Kirbis, Itzehoes Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula und Stefan Wolter in den Ratssaal eingeladen. Denn auch die Geschäftsleute sollen begeistert werden für Aktionen. Stefan Wolter, der die Veranstalter unterstützt, berichtete, wie sich Geschäftsleute aus Itzehoe und dem Umland 2014 eingebracht hatten. Ein Autohändler ließ einen „Fluchtwagen“ durch die Stadt fahren, ein Gastronom bot Gerichte á la Hitchcock an, Möbelhaus Wohnart gestaltete ein Schaufenster. „Ich nehme Sie gerne an die Hand und es kostet kein Geld“, bot er den Gewerbetreibenden seine Dienste an. „Sie dürfen sich mit Ideen austoben.“ Und sei es, dass ein Lokal nur den Drink „Bloody Mary“ anbietet. Und wenn etwas gebraucht werde, er werde es organisieren.

Lydia Keune-Sekula erzählte von einem Wunsch, für den sie aber noch keine Bank überzeugen konnte: Mitarbeiter von Kreditinstituten könnten während der Krimiwoche als „Panzerknacker“ nach dem Vorbild von Walt Disney herumlaufen. Und sie hofft, dass die Glückstädter Polizei mitmacht. In Itzehoe seien die Mitarbeiter der Mordkommission ebenso wie Richter, Pathologen und Gutachter bereits im vergangenen Jahr dabei gewesen. Sie werden auch diesmal publikumswirksam einen Mord untersuchen.

„Wir werden niemanden stoppen“, sagte Kirbis zum Thema Ideen. Wer eine hat, darf sich an sie wenden. Augenzwinkernd sagt sie: „Glückstadt ist eine nette, charmante Kleinstadt – doch sieht es hinter den Kulissen ganz anders aus.“ Die Stadt war einst Gefängnishochburg. Hinrichtungen gab es auf dem Marktplatz, auf dem Hof des ehemaligen Frauengefängnisses und am Außenhafen.

Mit dabei während der Krimiwoche ist auf jeden Fall Buchhändlerin Renate Meyer. „Wir wollen etwas Witziges machen“, erklärte sie. „Wir schlagen uns durch die Nacht“ ist die Grundidee. Aus dem Buch „Rätsel der Sandbank“ soll an verschiedenen Orten in Glückstadt gelesen werden.

Und es wird wieder viel Lesestoff geben, denn es wird aufgerufen, Krimi-Kurzgeschichten – mit Tatort in Schleswig-Holstein – zu schreiben. Die besten werden im Wochenend-Journal unserer Zeitung veröffentlicht, zudem gibt es 1000 Euro zu gewinnen. Der Zweitplatzierte erhält 500 Euro, der Drittplatzierte 250 Euro. In Zusammenarbeit mit dem sh:z und KrimiNordica wird der Hamburger Verlag Ellert & Richter wie schon 2013 eine Anthologie herausbringen mit dem Titel „Die besten Kurzkrimis von der Waterkant“. Die Ausschreibungsfrist für den KrimiNordica-Award 2015 endet am 30. April um 24 Uhr.

Erstmalig gibt es einen Kurzfilmwettbewerb. Der Streifen sollte aber nicht länger als 15 Minuten sein. Der Sieger des KrimiNordica Film-Award erhält ein Preisgeld in der Höhe von 2000 Euro. Der Zweitplatzierte erhält 1000 Euro, der Drittplatzierte 500 Euro. Die Auswahl für die Krimigeschichte und den Film trifft eine Jury, zu der auch Schauspieler und Schirmherr Ingo Naujoks gehört. Für beides gibt es nähere Infos auf www.kriminordica.de.

Wer Veranstaltungen organisieren will, oder andere Ideen hat, für denjenigen ist Sandra Kirbis, Tourismus-Information Glückstadt unter 04124/937585 erreichbar. Die Gewerbetreibenden können sich an Sandra Kirbis oder direkt an Stefan Wolter unter 04821-402108 oder info@stefanwolter.com wenden.

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