Havarie bei Glückstadt : Maschinenausfall: Containerschiff „YM Wish“ wirft Anker auf der Elbe

Die „YM Wish“ vor Wischhafen: Das Containerschiff soll mit Schleppern an einen Notliegeplatz geschleppt werden.
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Die „YM Wish“ vor Wischhafen: Das Containerschiff soll mit Schleppern an einen Notliegeplatz geschleppt werden.

Ein Schaden an der Maschine zwingt ein 368 Meter langes Containerschiff zum Notankern. Der Ozeanriese war auf dem Weg von Hamburg Richtung Nordsee.

shz.de von
31. Juli 2015, 12:00 Uhr

Glückstadt | Ein nagelneues Containerschiff der chinesischen Reederei Yang Ming hat am Freitag wegen eines Maschinenschadens seine Fahrt auf der Elbe gestoppt. Die „YM Wish“ warf am frühen Morgen vor Glückstadt den Anker, teilte die Lotsenbrüderschaft Elbe mit. Der 368 Meter lange Containerriese mit einer Tragfähigkeit von 14.000 Standardcontainern (TEU) war auf dem Weg von Hamburg nach Rotterdam.

„Die Sicherheit des Schiffsverkehrs auf der Elbe war zu keiner Zeit beeinträchtigt. Das Fahrzeug ist nicht quergeschlagen und die Fahrrinne musste nicht gesperrt werden“, sagte der Ältermann der Lotsenbrüderschaft, Ben Lodemann. Auch die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen setzte ihren Betrieb nach Fahrplan fort.

Vier Schlepper brachten die „YM Wish“ am frühen Nachmittag zu einem Notliegeplatz in den Elbehafen Brunsbüttel. Dort soll die Maschine repariert werden. Ursache für den unfreiwilligen Stopp ist vermutlich ein Problem mit der Elektronik, sagte ein Vertreter der Reederei. Auch ein Software-Fehler könne nicht ausgeschlossen werden. Das in Korea gebaute Schiff wurde erst vor zehn Wochen in Dienst gestellt und hatte den Hamburger Hafen zum zweiten Mal angelaufen. Wie lange es nun in Brunsbüttel pausiert, ist nach Reedereiangaben unklar. 

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