Glückstadt : Manja Biel kandidiert wieder

Manja Biel möchte weiter Bürgermeisterin bleiben.
Manja Biel möchte weiter Bürgermeisterin bleiben.

Bürgermeisterwahl ist im Herbst: Amtierende Verwaltungschefin will weitermachen

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06. Februar 2021, 11:00 Uhr

Glückstadt | Bisher hatte sie sich noch bedeckt gehalten, aber jetzt geht sie in die Offensive. Für die Wahl des Bürgermeisteramtes im Spätherbst diesen Jahres will Manja Biel erneut kandidieren. Die Mitarbeiter im Rathaus und die Fraktionen sind darüber bereits informiert.

Die Erfolge sehen

 Ihre Motivation: „Fünf Jahre sind zu wenig, um die Arbeit für die Stadt zu beenden. Es sind in dieser Zeit viele Pläne erstellt und Pflöcke eingeschlagen worden, aber ich möchte auch die Umsetzung und die Erfolge sehen.“ In ihrer jetzigen Amtszeit, die im Mai 2015 begann, sind Projekte auf den Weg gebracht worden, die noch kontinuierlich zu Ende abgearbeitet werden müssten. Als Beispiele nennt Manja Biel die Maßnahmen im Zusammenhang mit den Städtebaufördermitteln, die Umgestaltung des Flethes, den Umbau des Jugendzentrums zur Begegnungsstätte und die Aufwertung des Stadtteiles Nord mit der Neugestaltung der Hans-Böckler Siedlung und dem Neubau des Stadtteiltreffs.

Viele Projekte -Zukunft soll ruhiger werden

In ihrer bisherigen Wahlperiode sei mehr als üblich angeschoben worden, sodass es in Zukunft etwas ruhiger werden sollte. Aber das heiße nicht nachlassendes Engagement. Ihr Motto: „Ich möchte – ich will – und ich bin noch nicht fertig.“ Als Verwaltungschefin habe sie dafür gesorgt, dass im Rathaus neue Strukturen organisiert wurden. Statt der bisherigen drei Fachbereiche ist das Ordnungsamt als zusätzliche Abteilung entstanden.

Stabsstellen eingerichtet

 Daneben ist die Stabsstelle einer Wirtschaftsförderin eingerichtet worden und aktuell ist eine weitere Stabsstelle für Digitalisierung ausgeschrieben. Aktiv eingesetzt hat sich Manja Biel bisher für den HVV-Beitritt, ebenso wie für eine verträgliche Lösung zur Abschiebehaftanstalt, dem Neubau der Feuerwache an der Stadtstraße und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil Nord. „Das ist gut gelaufen, aber das braucht Zeit und Kontinuität. Und große Projekte kann man nur im Team zusammen mit der Politik umsetzen.“

Sich vernetzen

Für ihre zweite Amtszeit möchte Manja Biel sich mehr nach außen vernetzen. Zusammen mit städtischen Gremien möchte sie einen roten Faden für die zukünftige Ausrichtung entwickeln. „Wir brauchen ein Leitbild, um eine Richtung für zukünftige Projekte zu haben. Welche Rolle sollen Tourismus, Wirtschaft, Familien und Digitalisierung spielen?“ Letztlich müsse der Charme der Stadt aber erhalten bleiben und an ein modernes funktionales Leben angepasst werden. Zu diesem Erscheinungsbild gehöre auch der Blumenschmuck im Stadtbild und die Sauberkeit. Begeistert zeigt sich die Bürgermeisterin über die Restaurierung der Eingangshalle des Rathauses. „Ich arbeite gerne hier an diesem historischen Ort.“

Vita: Aufgewachsen auf Rügen

Manja Biel (48) ist auf Rügen geboren und hat nach dem Abitur zunächst als Gleisbauerin bei der Reichsbahn der DDR gearbeitet. Zum Studium kam sie nach Hamburg mit den Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen und Verwaltungswirtschaft. Nach einer Anstellung bei der Landesversicherungsanstalt ging sie als Wirtschaftsförderin nach Hennstedt-Ulzburg und wurde danach Leiterin des Bauamtes in Kaltenkirchen. Sie wohnt mit ihrem Mann und dem erwachsenen Sohn in Glückstadt.

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