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Neuer Vorschlag : Jochen Nölke will Wanderweg statt Supermarkt

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Von einem Einkaufszentrum auf dem Berendsen-Gelände in Glückstadt hält Jochen Nölke gar nichts. Der Unternehmer würde eigene Grundstücke anbieten, um bestehende Supermärkte zu vergrößern - und einen Wanderweg zu schaffen.

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erstellt am 22.Mai.2014 | 10:35 Uhr

„Kai aus der Kiste“ nannte ein Mitglied des Wirtschaftsausschusses die Vorschläge zur Stadtplanung, die der Glückstädter Jochen Nölke  vergangene Woche hinter verschlossenen Türen den Fraktionen und der Verwaltung vorstellte. „Ich habe bis vor Kurzem nicht von den Planungen der Firma Ten Brinke gewusst“, begründete der ehemalige Unternehmer die kurze Frist. Als er von den Planungen für das Berendsen-Areal gehört habe, auf dem er früher einmal selbst die Wäscherei betrieb, sei ihm bewusst geworden: „Ich muss mich engagieren.“

Gestern offenbarte Nölke seine Vorschläge unserer Zeitung und machte keinen Hehl daraus, dass er von dem Ten Brinke-Konzept nichts halte. Die darin vorgesehene Wand am Rhin-Ufer und Parkplätze  seien nicht einladend am Ortseingang: „Das ‚Tor zu Glückstadt‘ würde künftig einen null-acht-fünfzehn-Charme ausstrahlen.“

Nölkes Familie gehören einige Flächen, die zwischen Berendsen und dem jetzigen Standort von Aldi/Edeka liegen. Diese würde er teilweise für „Erweiterungs- oder auch Neubauten“ der beiden Märkte zur Verfügung stellen. Erste Gespräche habe er bereits gesucht. Das Berendsen-Gelände könnte stattdessen für einen  Rhin-Wanderweg genutzt werden, der vor Jahren schon mal angedacht worden sei und von der Jugendherberge am Hafen bis nach Herzhorn führen würde.

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