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Demonstration in Kiel : Glückstadt kämpft für besseren Bahn-Anschluss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Seit knapp zwei Jahren laufen die Glückstädter Sturm gegen die Pläne der Bahn. Von 37 Stopps in der Stadt sollen elf wegfallen.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Glückstadt | Eine Stadt kämpft für ihren Bahnanschluss. 37 Stopps gibt es in Glückstadt bislang täglich – bedient durch die Nord-Ostsee-Bahn und die Deutsche Bahn. Ab 2014 sollen elf Stopps wegfallen. Ab 2015 soll die Nordbahn gar Monopolist auf der Strecke Hamburg - Itzehoe sein. Die Züge der Bahn und der NOB sollen dann zwischen Itzehoe und Hamburg nicht mehr halten.

Seit bald zwei Jahren laufen die Stadt Glückstadt und ihre Bürger Sturm gegen die Pläne, stellten Landtagsabgeordnete, Verkehrspolitiker und die Spitze der landesweiten Verkehrsservice-Gesellschaft zur Rede – bisher ohne Erfolg.

Gestern wurde vor dem Landeshaus demonstriert. Zudem war eine Delegation aus Glückstadt Gast beim Petitionsausschuss, wo sich Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) durch seinen Staatssekretär Frank Nägele vertreten ließ. Im Sommer hatten Glückstädter in zwei Wochen 6000 Unterschriften bei Bürgern gesammelt, die sich für den Erhalt der Bahnstopps aussprachen.

Der Sprecher der Delegation, Heiko Schlüter, zeigte sich nach der Unterredung enttäuscht. Die Verschlechterung des Bahnangebots sei nicht vom Tisch, sagte Schlüter unserer Zeitung. Immerhin sei eine erneute Überprüfung der Pläne zugesagt worden. Strittig zwischen Land und der Stadt ist, ob zusätzliche Halts in Glückstadt fahrplantechnisch überhaupt möglich sind.

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