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Flensburg 64-Jähriger stirbt nach Corona-Impfung – Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Leiche

Von Mira Nagar | 28.05.2021, 16:08 Uhr

Der Flensburger starb am Sonntag an einer Koronarthrombose. Zuvor hatte er das Vakzin von Johnson und Johnson erhalten.

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Nach einer Corona-Impfung ist es in Flensburg zu einem Todesfall gekommen. Die Ursächlichkeit der Impfung für den Tod des Mannes lässt sich bislang nicht nachweisen, wird aber auch nicht ausgeschlossen. Der 64-Jährige war am 22. Mai im Flensburger Impfzentrum und ließ sich das Vakzin von Johnson & Johnson verabreichen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg mit. Am Tag danach kam er mit Beschwerden ins Krankenhaus und verstarb kurz darauf.

Die Staatsanwaltschaft ließ die Leiche des Mannes in Kiel obduzieren. Dort stellte man als Todesursache eine Koronarthrombose fest. Diese könnte entweder auf die Impfung oder auf eine Herzerkrankung zurückzuführen sein.

Laut Staatsanwaltschaft gab es eine familiäre Vorbelastung bei dem Flensburger. Ein Freund des Verstorbenen sagte, ihm seien keine entsprechenden Erkrankungen des 64-Jährigen bekannt. „Das kommt wie ein Donnerschlag“, erklärte sein Freund.

Da der Zusammenhang von Impfung und Todesfall noch nicht abschließend geklärt ist, soll es noch weitere Nachuntersuchungen geben, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft.