Erfolg der Zollfahnder : Geschäft mit polnischen Zigaretten: Drei Schmuggler in Dithmarschen gefasst

Das Bild zeigt die vom Zoll sichergestellten Zigaretten.

Das Bild zeigt die vom Zoll sichergestellten Zigaretten.

Wöchentlich holten die Täter die Zigaretten aus Brandenburg, um sie auf dem Schwarzmarkt in Dithmarschen zu verkaufen.

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20. Februar 2018, 12:10 Uhr

Hamburg/Itzehoe/Schwedt | Zollfahnder haben drei Zigaretten-Schmuggler aus dem Verkehr gezogen, die in den vergangenen Jahren mehr als vier Millionen polnische Zigaretten in Dithmarschen verkauft haben sollen. Bei 13 Durchsuchungen in dieser Woche in Schleswig-Holstein und Brandenburg beschlagnahmten die Beamten unter anderem mehrere tausend unversteuerte Zigaretten, einen Pkw sowie Bargeld im fünfstelligen Euro-Bereich, teilte das Zollfahndungsamt Hamburg am Dienstag mit. Die Tatverdächtigen stammen nicht aus Dithmarschen, sagte Stephan Meyns vom Zollfahndungsamt. Bei den Durchsuchungen waren mehr als 80 Beamte im Einsatz.

Den Angaben zufolge holten die Männer die geschmuggelten Zigaretten wöchentlich aus dem Großraum Schwedt/Oder (Brandenburg) nach Schleswig-Holstein. Hier wurden sie auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Zur Tarnung soll das Trio die Ware unter anderem per Post verteilt haben. Die Ermittler gehen bislang von einem Steuerschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro aus. Der Gesetzgeber droht für Steuerhinterziehung und Steuerhehlerei mit Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren, hieß es.

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