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Gemeindevertreter und Bürger wollen für Zebrastreifen kämpfen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Es standen einige Themen auf der Tagesordnung, für große Diskussionen aber sorgte die Querungshilfe im Kreuzungsbereich Altenholzer Straße am Montagabend bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses im Rathaus. Drei Lösungsvarianten galt es zu besprechen – keiner davon konnte durchgesetzt werden: Einengung der Straße, Neuanlage des Gehweges und Furtmarkierungen.

Die letzten beiden Möglichkeiten wurden gleich zu Beginn der Diskussion abgelehnt. Eine Verlängerung des Gehweges sei zu teuer, sagte der Vorsitzende Gerhard Hirschfeld. Der Bauaufwand sei zudem zu groß. Außerdem führe diese Lösung zu einem größeren Umweg für Passanten. Diesen wollten auch die anwesenden Anwohner nicht in Kauf nehmen. „Wir wissen alle, dass man immer den kürzeren Weg nimmt“, betonte in diesem Zusammenhang auch Karen Weisheit (CDU). Furtmarkierungen räumten Fußgängern keinen Vorrang ein. Außerdem seien diese nur im Rahmen einer Vorfahrtstraße zulässig. Auch die Möglichkeit einer Fahrbahnverengung wurde durch Ingo Baasch (SPD) abgewiegelt. Er plädierte dafür, die Ampel an der Bundestraße 503 zu nutzen und so einen Umweg zu akzeptieren.

Die Ausschussmitglieder beschlossen letztlich, dass Projekt Querungshilfe zweigleisig anzugehen: Nach Vorschlag von Andreas Piltz (CDU) wolle man nun weiterhin an der Forderung an den Kreis für einen Zebrastreifen festhalten. Dieser wurde bisher aufgrund von zu geringem Verkehrsaufkommen abgelehnt. Bis dahin hält die Gemeinde an dem Alternativvorschlag der SPD fest. Darüber hinaus werden die Bürger aufgerufen, sich einzubringen und ebenfalls für den Zebrastreifen zu kämpfen.

Weitere Themen waren der Ausbau der Stettiner Straße. Hier wies das Bauprogramm Abweichungen vom Plan auf. So habe man statt der vorgesehenen Tiefborde Rundbordsteine verwendet. Diese seien von Rollatoren und Kinderwagen besser zu überfahren, so Bürgermeister Carlo Ehrich. Die Abweichung wird nach einstimmigen Beschluss in das Bauprogramm aufgenommen. Dasselbe Problem stellte sich auch in der Königsberger Straße dar. Neben dem Rundborddsteinen wurde hier auch über das Einbeziehen der Garagenhöfe in den Ausbau der Straße abgestimmt. Einen Ausbau wird es auch bei dem Verbindungsweg zwischen dem Freesenberg und Am Kapenhof geben. Es fiel der einstimmige Beschluss, dass sich die Gemeinde zu einem Drittel an den Kosten beteiligen werden.

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erstellt am 28.Aug.2013 | 06:30 Uhr

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