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Nach der Flut 2013 : Geld für Hochwasserschutz: Lauenburger demonstrieren

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Sie forderten das von der Politik zugesagte Geld zum Schutz der Altstadt: Demonstranten zogen am Samstag durch die Stadt. Umweltminister Habeck zeigte Verständnis, übte aber gleichzeitig Kritik.

Lauenburg | Lauenburger Bürger haben am Samstag bei der Wiedereröffnung des Elbschifffahrtsmuseums in Lauenburg für einen effektiven Hochwasserschutz demonstriert. Auf Plakaten und Spruchbändern forderten nach Polizeiangaben rund 50 Demonstranten von Bundes- und Landespolitikern das 2013 zugesagte Geld für einen Schutz der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt.

Umweltminister Robert Habeck (Grüne) hatte Mitte September das von Experten erarbeitete Schutzkonzept unter anderem wegen der hohen Kosten kritisiert. Für die Demo zeigte Habeck unterdessen am Samstag Verständnis: „Ich teile die Sorgen der Lauenburger vor weiterem Hochwasser. Das Land steht deshalb selbstverständlich zu seinen Zusagen, den Hochwasserschutz dort zu verbessern. Er muss aber technisch umsetzbar, praxistauglich und wirtschaftlich angemessen sein“, hieß es in einer Mitteilung des Umweltministeriums. „Im Augenblick sehen wir bei dem in Lauenburg favorisierten Konzept in all diesen Punkten noch Fragen.“ Er sei aber zuversichtlich, dass bei einem Besuch am nächsten Donnerstag eine gemeinsame Grundlage für die nächsten Entscheidungen erarbeitet werden könne.

Nach der Flut im Juni vorigen Jahres hatte das Land der Stadt zugesagt, die Kosten für einen einen wirksamen und nachhaltigen Hochwasserschutz zu übernehmen. Nach Angaben der Stadt Lauenburg war dabei kein Höchstbetrag genannt worden. Bei dem Hochwasser waren Schäden in Millionenhöhe entstanden. Teile der tiefliegenden Altstadt Lauenburgs standen tagelang unter Wasser. Rund 300 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen.

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erstellt am 27.Sep.2014 | 17:12 Uhr

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