Nordsee vor Büsum : Gasaustritt auf Krabbenkutter: Fischereihelfer lebensgefährlich verletzt

Der Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“ vor dem Büsumer Hafen.
Der Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“ war auf der Nordsee vor dem Büsumer Hafen im Einsatz.

Der 40-Jährige wurde auf einem Seenotrettungskreuzer erstversorgt und dann mit dem Hubschrauber nach Heide gebracht.

shz.de von
14. September 2018, 10:34 Uhr

Büsum | Ein 40-jähriger Fischereihelfer ist am Donnerstagmorgen bei Arbeiten im Fischraum des Kutters „Westbank“ durch unbemerkt austretendes Kühlmittel schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Der Kutter befand sich gegen 8.30 Uhr im Seegebiet vor Büsum, als der Kapitän das ohnmächtige Besatzungsmitglied fand. Bei einem Rettungsversuch erlitt er beinahe das gleiche Schicksal. Nach Absetzen eines Notrufes eilten zwei weitere Krabbenkutter sowie der Seenotrettungskreuzer der DGzRS, „Theodor Storm“, zu Hilfe.

Der verletzte Seemann wurde auf dem Seenotrettungskreuzer erstversorgt und anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Heide gebracht.

Die Feuerwehr konnte den Kutter nach Erreichen des Büsumer Hafens durch Entlüften gasfrei machen. Beamte der Wasserschutzpolizei Husum haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.

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