zur Navigation springen

99-fire-films-Award : Zwei Flensburger sind für größten Kurzfilmwettbewerb der Welt nominiert

vom

Hendrik Kiewitt braucht Unterstützung beim Publikumspreis. Bis Montag kann noch abgestimmt werden.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2017 | 17:38 Uhr

Flensburg | Zwei Flensburger Nachwuchsfilmer sind in der Endrunde des größten Kurzfilmwettbewerbs der Welt. Der 99-fire-films-Award findet jährlich in Berlin statt. Einer Gruppe Studenten und einem weiteren Filmer aus Flensburg ist es gelungen, unter die Top 99 zu kommen. 99 Stunden hatte man Zeit, einen 99-sekündigen Film zu produzieren.

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete: „Da gibts doch was…“, wobei eine Person oder ein Gegenstand einmal während des Film doppelt vorkommen musste. Aus Tausenden von Einsendungen wählte die Jury um Axel Milberg (Tatort), Mads Mikkelsen (dänischer Filmstar, ausgezeichnet in Cannes), Sonja Gerhardt (Deutschland 83) oder dem Constantin Film Geschäftsführer Torsten Koch die besten 99 Filme aus. Diese stehen nun im Internet für eine öffentliche Abstimmung bereit.

Der Film behandelt ein bekanntes Alltagsproblem auf komödiantische Weise:

Hier kann man nun für das Flensburger Team und ihren Film „What A Mais Day“ abstimmen. Ob das Team gewonnen hat, erfahren sie am kommenden Donnerstag auf der Preisverleihung im Admiralspalast in Berlin.

Der Publikumspreis ist übrigens nur eine Kategorie. Preise werden ebenfalls für die beste Kamera, die beste Idee oder den besten Film verliehen.

Die zwölf-köpfige Gruppe um Hendrik Kiewitt (19), die sich in der Hochschule Flensburg kennengelernt haben, studieren gemeinsam Medieninformatik mit dem Schwerpunkt Film im ersten Semester. Für sie ist das Besondere, dass sie mit ihrem Film einen Blitzstart hingelegt haben. Richtig kennengelernt haben sie sich erst durch den Film.

Den ersten der insgesamt knapp vier Tage verbrachten sie mit reinem Brainstorming und entwickelten die Idee. Am zweiten Tag musste dann bereits gedreht werden, und bis in die Nacht wurde hineingearbeitet. Den dritten Tag verbrachten sie schließlich arbeitsteilig. Während ein Team bereits Material sichtete, drehte der andere Teil weiter. Am späten Nachmittag wurde die Gruppe dann vereint, um den letzten Rest abzudrehen. Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Postproduktion und des Schnitts. Ein Teil der Gruppe hat Schlüsselszenen nachvertont, während der Rest geschnitten, Farben angepasst und Musik erstellt hat. Die letzte Nacht wurde dann durchgearbeitet, sodass der Film gegen 9 Uhr (vier Stunden vor der Deadline) hochgeladen werden konnte. Dann wurde erstmal Schlaf nachgeholt – zum Glück sind gerade Semesterferien.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen