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Flensburger Tageblatt

23. August 2017 | 10:41 Uhr

Zurück vom polnischen „Trila“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburger Jugendliche trafen Gleichaltrige aus der englischen und der polnischen Partnerstadt in Słupsk. Danzig hinterließ einen tiefen Eindruck.

Neun Tage lang gestalteten sie mit anderen Jugendlichen aus Flensburgs Partnerstädten Carlisle und Słupsk den diesjährigen trilateralen Jugendaustausch in Polen – jetzt sind die neun jungen Mädchen und Jungen wohlbehalten wieder zurück.

Ein Teil der Gruppe berichtete von unterschiedlichen Gemeinschaftserfahrungen und den Eindrücken aus einer anderen europäischen Kultur. Die 16-jährige Tanja war bereits beim „Trila“ des vergangenen Jahres in Flensburg dabei. Sie freute sich auf ein Wiedersehen mit damals gewonnenen Freunden, mit denen sie zwischenzeitlich per Facebook oder Whats App Kontakt gehalten hat. „Das erneute Zusammentreffen war sehr schön, aber auch, neue Teilnehmer kennen zu lernen“, sagt sie. Gut gefallen hat ihr außerdem der Besuch Danzigs und die Sportmöglichkeiten in einem Stadion dort.

Die Freundinnen Ariane und Leonie, beide 14 Jahre jung und erstmals dabei, waren ebenfalls beeindruckt von Danzig, insbesondere der Architektur der Altstadt. Förderlich war für sie, die Kurssprache Englisch außerhalb des Unterrichts anzuwenden, das sei etwas völlig anderes. „Für mich war es außerdem eine wichtige Erfahrung, zum ersten Mal ohne Eltern zu verreisen“, sagt Ariane. Und Leonie betont: „Ich finde es einfach wichtig, Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen.“ Der 14-jährigen Rieke hat alles gut gefallen, „wie erwartet“. Das gelte insbesondere für das gute Verständnis untereinander; auf den nächsten „Trila“ freue sie sich bereits.

Der sechzehnjährige Leif war der erfahrenste Teilnehmer, da er bereits zum dritten Mal mitgemacht hat. „In Słupsk habe ich alte Freunde aus den vorigen ‚Trilas‘ wiedergetroffen, die ich bereits im vergangenen Herbst in England besucht habe und die in wenigen Tagen zu uns nach Flensburg kommen“, erzählt er. Sein persönliches Highlight war der Besuch bei der Familie eines polnischen Kursteilnehmers (anders als in Flensburg gehört in den Partnerstädten ein Familienwochenende nicht zum Programm).

Und was sagen die Betreuer, „Teamer“ genannt? „In der sehr offenen Atmosphäre ist die Gruppe gut zusammen gewachsen“, sagt Samuel Brinkmann. „Und im Vergleich zum letztjährigen, eher unruhigen ‚Trila‘ bei uns, aus dem zwei britische Teilnehmer nach Hause geschickt werden mussten, verlief in Słupsk alles sehr entspannt“, berichtet Sarah Kietz. Während bei früheren Austauschevents die englischen Teilnehmer eher lebhaft und offener, die polnischen jedoch zurückhaltender aufgetreten seien, sei die Gruppendynamik dieses Mal genau umgekehrt gewesen.

Für die Kids aus der Fördestadt ist übrigens völlig klar: Beim nächsten „Trila“ 2016 in Carlisle möchten sie unbedingt wieder mit dabei sein!


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erstellt am 18.Aug.2015 | 10:22 Uhr

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