Zur 125-Jahr-Feier ein neues Gerätehaus

Bürgermeister Heiner Iversen (r.) nahm von Architekt Thomas Molt den Schlüssel für das neue Feuerwehrhaus in Empfang.  Foto: U. KÖHLER
Bürgermeister Heiner Iversen (r.) nahm von Architekt Thomas Molt den Schlüssel für das neue Feuerwehrhaus in Empfang. Foto: U. KÖHLER

Neues Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Ahneby beinhaltet auch einen Versammlungsraum für die ganze Gemeinde

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09. Juli 2013, 03:59 Uhr

Ahneby | Gleich doppelten Grund zum Feiern hatte die Feuerwehr Ahneby - und das ganze Dorf feierte mit. Zum einen reihten sich die 21 Brandschützer in die Reihe der freiwilligen Hilfeleistungsorganisationen im Kreis ein, die ebenfalls seit 125 Jahren bestehen. Zum anderen wurde das neue Feuerwehrhaus offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Im 817. Jahr des Bestehens der Gemeinde herrschte aus diesem Anlass reihum gute Stimmung, gab es von allen Seiten Glückwünschen - allen voran vom stellvertretenden Kreispräsidenten Holger Groteguth. Er war in Doppelfunktion gekommen - gratulierte im Namen des Kreises und des Landes und überreichte im Auftrag des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten die für 125-jähriges Bestehen obligatorische Ehrengabe in Form einer Silberglocke. Die nahm Ahnebys Wehrführer Dieter Kaschmann gerne entgegen. Dabei zollte Groteguth den heutigen Wehr-Mitgliedern und ihren Ahnen seinen Respekt. Sie übernahmen und übernehmen freiwillig und unentgeltlich Aufgaben zum Schutz für die Allgemeinheit. Das diene dem Zusammenhalt der Bürger, sei eine Selbstverpflichtung, die sich von Generation zu Generation übertrage. Dem pflichtete für das Amt Geltinger Bucht Amtsvorsteher Hans-Walter Jens bei. Die Wehr sei in Ahneby eine stabile Größe, die fest im Leben der Gemeinde stehe. Angesichts des Feuerwehrhaus-Neubaus fügte er hinzu: "Ihr habt ein tolles Zuhause erhalten."

125 Jahre im Dienst für den Nächsten und das den sich ändernden Erfordernissen angepasst, verdiene in höchstem Maße Anerkennung, ergänzte Amtswehrführer Gert Clement. Auch die Chefs der benachbarten Wehren Sterup, Grünholz, Sörupholz, Mohrkirch und der von Böelschuby überbrachten ihre Glückwünsche.

Zu Beginn der Jubiläumsfeier hatte Architekt Thomas Molt den Schlüssel für das neue Haus an Bürgermeister Heiner Iversen überreicht, der ihn flugs an den Wehrführer weitergab. Dabei waren sich alle einig, dass sich das neue Haus, das auch einen Versammlungsraum beinhaltet, architektonisch bestens ins Dorfbild einfügt und alle Bedingungen der Feuerwehrunfallkasse erfüllt. Veranschlagt für den Neubau waren 220 000 Euro. Sehr zur Freude des Bürgermeisters "kommen wir damit hin". Ein neues Haus war notwendig geworden, weil das 1996 in Besitz genommene Löschfahrzeug nur mit Ach und Krach in das alte hinein passte. "Es genügt allen Ansprüchen und entspricht unseren Möglichkeiten", stellte Heiner Iversen zufrieden fest.

In einem Rückblick hatte Heinz-Uwe Clausen die Geschichte der Wehr Ahneby Revue passieren lassen. Die Wehr habe eine integrierende Funktion in der Gemeinde - so war es bei der "Geburtsstunde" im August 1888, so sei es auch heute bei den 21 Aktiven, wobei deren Anzahl nahezu der vor 125 Jahren entspricht.

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