Schafflund : „Zum Wohle der Gemeinde entscheiden“

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen mit ihrem zweiten Stellvertreter Erik Schaller. Die erste Stellvertreterin Hedwig Hübner war krankheitsbedingt verhindert.
Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen mit ihrem zweiten Stellvertreter Erik Schaller. Die erste Stellvertreterin Hedwig Hübner war krankheitsbedingt verhindert.

Constanze Best-Jensen wurde erneut zur Bürgermeisterin der Gemeinde Schafflund gewählt.

shz.de von
04. Juli 2018, 14:15 Uhr

Schafflund | „Dieses Amt ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich“, sagte Constanze Best-Jensen (SWG), nachdem sie erneut in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung zur Bürgermeisterin gewählt worden war. Sie hoffe auf eine gute Zusammenarbeit – bei allen politischen Unterschieden. „Was uns eint, ist der gemeinsame Wunsch, zum Wohle der Gemeinde Entscheidungen zu treffen.“ Zur ersten stellvertretenden Bürgermeisterin wurde Hedwig Hübner (SPD) einstimmig gewählt. Aus Krankheitsgründen konnte sie nicht anwesend sein. Ebenfalls einstimmig fiel das Votum für Erik Schaller (SSW) als zweiter Stellvertreter aus.

Den Ausschüssen werden folgende Gemeindevertreter vorstehen: Klaus Schmitz dem Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss, Bernd Johannsen dem Bauausschuss, Erik Schaller, Umwelt-, Wege- und Energieausschuss, Bärbel Johannsen, Fest- und Kulturausschuss, Hermann Mahler, Sozialausschuss, Lars Enewaldsen, Rechnungsprüfungsausschuss, und Hedwig Hübner, Wahlprüfungsausschuss. Die Mitglieder des Amtsausschusses wurden nach einer kurzen Diskussion bezüglich des Vorschlagsrechts auf Wunsch einzeln gewählt. Constanze Best-Jensen, Volkert Petersen und Christian Sinn vertreten künftig die Gemeinde Schafflund im Amt. Mit einem Präsent bedankte sich die Bürgermeisterin bei Christina Götz, Ellen Losch und Else Marie Rieks-Pedersen für deren langjähriges kommunalpolitisches Engagement.

In einem neu aufgenommenen Tagesordnungspunkt befasste sich die frisch gewählte Gemeindevertretung mit Werbeanlagen, aktuell an der B 199, und beschloss einstimmig, eine Werbeanlagensatzung zu erlassen. Damit will man verhindern, dass Werbetafeln zu stark in das Ortsbild eingreift. In ihrem Bericht erwähnte Best-Jensen Einweihungsfeiern und Feste sowie die Beendigung der Erschließungsarbeiten im Dammacker. Mit Bedauern habe sie die Aussage des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr zur Kenntnis nehmen müssen, wonach sich der Behördenweg bezüglich des Kreisels noch hinziehen wird. Konkret bedeute dies, dass die Arbeiten erst im Frühjahr 2019 beginnen könnten.

Ähnlich frustriert zeigte sie sich angesichts des Entscheidungsprozesses über die Gründung der Brücke über die Au – Fertigstellung nun vermutlich erst im Oktober. Da kam zumindest der positive Bescheid über die Sanierung der Meyner Straße gerade recht – und zwar in den bevorstehenden Sommerferien.

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