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Freibadsaison eröffnet : Zum Aufwärmen ins Wasser

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Freibadsaison in Mittelangeln und Schafflund bei Sonnenschein, aber Kühlschrank-Temperaturen eröffnet.

Endlich ist die Freibadsaison eröffnet. Ausnahmslos fröhliche Gesichter gab es am Eröffnungstag des Freibades in Satrup, zu der trotz kühlem Ostwind zahlreiche Badegäste kamen. War die Luft auch frisch, erfreute das auf 28 Grad beheizte Wasser die Badenden.

Wenige Tage vor Eröffnung hatte sich Bürgermeisterin Britta Lang davon überzeugt, dass alle Vorbereitungen zur Eröffnung im Plan waren. Lediglich die barrierefreie Gestaltung des Eingangsbereichs wurde noch fertig gestellt. „Die Gemeinde lässt sich das Freibad einiges kosten“, hob der technische Mitarbeiter der Bauverwaltung, Frank Nissen, hervor. In den vergangenen fünf Jahren sind über 250  000 Euro in die Erhaltung des Freibades geflossen. „Gut angelegtes Geld“, unterstrich Bürgermeisterin Britta Lang. Sei doch das Freibad ein Aushängeschild der wachsenden Gemeinde. Das unterstreiche, dass Mittelangeln neben dem Bildungsstandort auch ein Ort mit hohem Freizeitwert sei. In einer Zeit, in der immer mehr öffentliche Bäder geschlossen werden, habe Mittelangeln immer wieder klare Signale zur Erhaltung gesandt. Dazu gehört die Verpachtung des Freibades an den privaten Betreiber Torben Kablau, der das Freibad mit einem bunten Programm zu mehr Besuchern verhelfen will.

Während Schwimmkurse, Aquafitness und andere Angebote im vergangenen Jahr der Renner waren, fehlen die Tagesgäste. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Gemeinsam mit dem Förderverein wurde eine umfangreiche Werbeaktion kreiert.

Ein besonderes Plus des Satruper Freibades ist die konstante Wassertemperatur von 28 Grad – ermöglicht durch Wärme aus dem Überschuss der örtlichen Biogasanlage, die kostengünstig das Wasser erwärmt.

Erfreut zeigte sich Bürgermeisterin Lang von der Akzeptanz des Freibades in der Dorfbevölkerung. Neben dem aktiven Förderverein engagiert sich seit Jahren die „Rentnergang“ des Ortes bei der Vorbereitung der Saison, und auch in der Gemeindevertretung ist der Erhalt des Bades unstrittig. Damit auch die Zukunft des Bades gesichert ist, will die Gemeinde das Bad in den kommenden Jahren umfangreich sanieren.

„Seit fünf Jahren haben wir an diesem Tag gutes Wetter“, sagte Marvin Käding, der mit seinen Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr auf dem großen Kinderfest zur Schwimmbad-Eröffnung Spiele und eine Hüpfburg betreute. Allerdings war es diesmal denkbar knapp, denn Nachtfröste und nasskalte Witterung rückten positive Prognosen bezüglich der Besucherzahl weit nach hinten. Doch der Sonnenschein lockte trotz frischen Ostwinds zahlreiche Familien auf das Gelände des Schwimmbads „Waldeck“, und viele Jugendliche und Kinder wagten den ersten Sprung ins mit 20 Grad noch kühle Nass. Wer noch nicht schwimmen wollte, konnte sich beim Kinderfest austoben. „Morgen bin ich bereits um fünf Uhr hier“, sagte Klaus Schmitz, Vorsitzender des Schwimmbadvereins, denn dann würden bereits die ersten Frühschwimmer vor der Tür stehen. Rund 50 Personen nutzen die Gelegenheit, zwischen fünf und 7.30 Uhr ungestört Runden drehen zu können. Zwar könnten sie mit Saisonkarte und Fingerprint selbstständig die Anlage betreten, aber in den ersten Tagen müsse man noch kontrollieren, ob diese Technik auch gut funktioniere. „Bei den Abos und Einzelanmeldungen konnten wir wieder eine kontinuierliche Steigerung verbuchen“, stellte Schmitz zufrieden fest.

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