Von Förde zu Förde : Zu Fuß durch Flensburgs grünes Hufeisen

Elmar Westphal
Elmar Westphal

Planungsausschuss beschließt auf WiF-Vorschlag eine durchgehende Wegeverbindung von Förde zu Förde

shz.de von
25. Mai 2011, 06:08 Uhr

Flensburg | Den Lautrupsbach hinauf, das Osbektal wieder hinunter - oder umgekehrt: So könnte das "grüne Hufeisen" als fußläufige Verbindung von der Förde zur Förde aussehen. Auf Initiative der WiF-Fraktion hat der Umwelt- und Planungsausschuss jetzt beschlossen, die Verwaltung mit der Prüfung eines durchgehenden Wanderweges zu beauftragen. Um ortsfremden Wanderern die Benutzung zu erleichtern, wird zudem eine Beschilderung des Weges angeregt.

Um von Anfang an Kostenargumenten vorzubeugen, schlug WiF-Ratsherr Elmar Westphal, der vor einigen Wochen eine Dokumentation über das "Grüne Hufeisen" vorgelegt hat, eine "Billiglösung" zum Start vor. Man könne fast mit 0 Euro Kosten beginnen, so Westphal, und den Ausbau sukzessive fortführen. Vielerorts ist die Wegeverbindung schon vorhanden, so vor allem im unteren Lautrupsbachtal und teilweise auch im Osbektal. Hier fehlen jedoch einige Abschnitte. Im Laufe des Sommers soll zudem das letzte Stück von der Fördestraße hinunter nach Sonwik eröffnet werden. "Wir haben hier einen Schatz, der bisher mit Füßen getreten wird", bemängelte Elmar Westphal, der aber im Ausschuss nur positive Resonanz fand. Selbst Planungschef Michael Draeger lobte die Initiative, gab aber zu denken, dass es im Planungsamt derzeit kaum freie Kapazitäten gebe und er "keine Versprechungen" machen könne. Der Antrag wurde dennoch einstimmig angenommen.

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