SPARDA-BANK-CUP IN FLENSBURG : Youngster eröffnen Oldie-Turnier

Fabian Ernst (links) gewann mit Werder Bremen das Hallenturnier in Oldenburg am vergangenen Wochenende gegen Giuseppe Spitali und Bayer Leverkusen. Beide sind auch am Sonntag dabei.
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Fabian Ernst (links) gewann mit Werder Bremen das Hallenturnier in Oldenburg am vergangenen Wochenende gegen Giuseppe Spitali und Bayer Leverkusen. Beide sind auch am Sonntag dabei.

Nachwuchs-Fußballer sind gespannt auf ihren Auftritt beim Hallenturnier der Legenden um den Sparda Bank-Cup am Sonntag.

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13. Januar 2018, 09:32 Uhr

Vor so einer großen Kulisse haben sie noch nie gespielt – dementsprechend groß dürften sowohl Vorfreude als auch Nervosität sein. Die Jungs des Jahrgangs 2007 aus den DFB-Stützpunkten Harrislee und Breklum bestreiten am Sonntag (14.20 bis etwa 14.40 Uhr) in der Flens-Arena das Vorspiel zum Legenden-Fußball-Hallenturnier um den Sparda Bank-Cup.

Wenn der Fußball-Nachwuchs seine Partie absolviert hat, dürfen die „Oldies“ ran – und bei ihnen dürfte sich die Anspannung in Grenzen halten. Auch die Kulisse dürfte ihnen keine Schauer der Ehrfurcht über den Rücken jagen, sie haben allesamt in der Bundesliga, für ihre Nationalmannschaften, und im Europapokal gespielt.

Aílton Gonçalves da Silva, kurz Aílton, wurde 2004 mit Werder Bremen Meister und Pokalsieger, außerdem sicherte sich der brasilianische Publikumsliebling mit 28 Treffern die Torjägerkanone und wurde zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.

Ebenfalls 44 Jahre jung ist Jens Nowotny von Bayer Leverkusen, dessen fußballerische Vita sich beeindruckend liest: 334 Bundesligaspiele, 48 Länderspiele, WM-Dritter 2006, und Teilnehmer am Champions League-Finale 2002 (1:2-Niederlage gegen Real Madrid).

Auch die anderen Teams haben jede Menge „Promis“ in ihren Reihen – man darf gespannt sein, was die Altstars noch so drauf haben. Mögen die Haare auch dünner und die Bäuche umfangreicher geworden sein – am Ball macht ihnen so schnell keiner etwas vor. Eventuell fehlendes Tempo machen sie mit Technik mehr als wett.

Der Spaß steht im Vordergrund, doch Ehrgeiz ist auch mit im Spiel: Schließlich können im Halbfinale der HSV und Werder Bremen ebenso aufeinander treffen wie die rheinischen Rivalen 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. Und Holstein Kiel wird sich bei seiner Premiere in der Halle sicherlich auch nicht kampflos geschlagen geben wollen.

Um 15.05 Uhr bestreiten der VfL Wolfsburg und Werder Bremen das erste Spiel in Gruppe A, die Gruppe B eröffnen Holstein Kiel und der HSV um 15.32 Uhr. Gespielt werden in der Vorrunde zwei Mal zehn, im Endspiel (geplant für 19.25 Uhr) zwei Mal zwölf Minuten. Das Spiel um Platz drei wird im Neunmeterschießen entschieden. Nach dem Endspiel steigt die Siegerehrung – der Spartensender Sport1 überträgt das Turnier übrigens mehr als fünf Stunden live.

Zu den Favoriten zählt der SV Werder. Am vergangenen Wochenende zauberten die Grün-Weißen in Oldenburg. Ailton (elf Treffer) war bester Torjäger, einmal traf er sogar mit dem Bauch...

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