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Flensburger Tageblatt

23. August 2017 | 08:45 Uhr

Wohnmobile brauchen mehr Platz

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Gemeinde Niesgrau will Fläche am Sporthafen Gelting-Mole vergrößern / Sporthafengemeinschaft soll in Planung einbezogen werden

Es ging um die erste Änderung des Bebauungsplanes Nummer 5 in der Gemeinde Niesgrau und damit um den Sporthafen Gelting-Mole. Im rechtskräftigen Plan ist ein Wohnmobilplatz für 31 Fahrzeuge ausgewiesen – und dabei soll es auch bleiben. Allerdings ergibt sich insofern eine Veränderung, als für die Wagen keine Längs-, sondern eine Quer-Aufstellung avisiert wird. Das erfordert mehr Platz und bedeutet eine Verschiebung der Baugrenze innerhalb des Plangebietes um zehn Meter in Richtung Süden.

Diese Verschiebung, so Planer Moritz Hass von der IG Nord während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung, sei im Prinzip eine „kleine Sache“ und lasse sich mit einem „vereinfachten Verfahren“ bewerkstelligen. Dem folgten die Gemeindevertreter, fassten den erforderlichen Aufstellungsbeschluss, um einen Anstoß zu geben. Den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss wollen sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Zunächst aber soll das Gespräch mit der Sporthafengemeinschaft gesucht werden, um darauf zu drängen, dass Absprachen eingehalten werden. Daran, so wurde deutlich, habe es in der Vergangenheit immer wieder gehapert. Man wolle, hieß es aus den Reihen der gewählten Vertreter, nichts blockieren, wolle sich aber „nicht an der Nase herumführen lassen“.

In der Einwohnerfragestunde war es zuvor um Barrieren und Drehkreuz auf dem Radweg im Bereich von Gelting-Mole gegangen. Das sei familien- und behindertenunfreundlich, hieß es aus den Reihen der Bürger. „Da passiert relativ wenig“, bedauerte Bürgermeister Thomas Johannsen mit Blick auf die Sporthafengemeinschaft. Seitens der Gemeinde gebe es nur wenig Möglichkeiten, schließlich befinde sich besagter Weg auf Privatgelände. Johannsen: „Wir müssen uns noch etwas in Geduld üben und darauf hoffen, dass es zu einer Lösung kommt.“

Was den Radweg von Niesgrau nach Wackerballig betrifft, hatte die „Axel“-Sturmflut diesen unter Wasser gesetzt und beschädigt. Der zuständige Wasser- und Bodenverband habe den Weg wieder instand gesetzt. „Noch liegt dort allerlei Strandgut, doch das wird in Absprache mit der Gemeinde Gelting beseitigt“, sagte Johannsen. In Ohrfeld, sagte er weiter, habe besagte Sturmflut 30 Zentimeter des Sandstrandes weggerissen. „Bei richtigem Seegang“, fügte er optimistisch hinzu, „wird der Sand hoffentlich zurückgespült“.

Landtagswahl am 7. Mai und Bundestagswahl am 24. September dieses Jahres – das bedeutet, dass die Gemeindevertreter „wieder sitzen“ werden, unterstützt von Bürgern der Gemeinden. Wahlvorsteher wird an beiden Tagen Erhard Beyer sein. Am 11. April findet in Niesgrau die jährliche Aktion „Saubere Gemeinde“ statt. Treffen für alle Sauberfrauen und -männer ist um 18 Uhr an den bekannten Orten.

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