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Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 03:27 Uhr

Neubürgerempfang : Willkommen in Tarp

vom

23 von 88 Neubürgern beim ersten Empfang der Gemeinde / Alt-Tarper hoffen, dass diese sich im Ort einbringen

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 06:32 Uhr

Tarp | Zum ersten Neubürgerempfang der Gemeinde Tarp hatten Noch-Bürgermeisterin Brunhilde Eberle und das "Tarper Bündnis für Groß und Klein" eingeladen. 88 Bürger sind seit Anfang 2012 zugezogen, von denen 23 zum Treffen kamen, um sich in Wort und Bild bei Kaffee und Kuchen ihre neue Heimat in Gesprächen mit Alt-Tarpern näher bringen zu lassen. Dass nicht alle kamen lag sicher daran, dass nach dem langen Winter nun die Arbeit an Neubau und Grundstück drängt.

"Unsere Bürger sollen sich generationsübergreifend im Ort wohl fühlen", so lautet das Motto des Bündnisses, dem unter anderem die Kindergärten, die Schulen, Kulturkreis und Polizei, Seniorenbeirat, Tanzclub und TSV sowie das Jugendfreizeitheim Fritz angehören. "Laut Statistik sollen wir jetzt 5500 Einwohner haben", sagte Eberle. Sie warte gespannt auf den 31. Mai, dann gebe es die neuen Zahlen aus der letzten Volkszählung, und sie sei sicher, dass es 200 mehr sind. 1600 Hektar groß ist Tarp, die Gemeinde hat sich von 950 Bürgern 1950 über 2700 im Jahr 1965 auf die heutige Zahl entwickelt. Großen Anteil habe daran die Bundeswehr gehabt, die zwischen 1959 und 2005 mit 1800 Dienstposten den Ort mitgeprägt habe. Aber auch nach dem Abzug der Marineflieger geht es weiter. Das Kasernengelände mit 38,5 Hektar Größe wurde von der Gemeinde gekauft, heißt nun "Schellenpark" und wird laut Eberle einmal 450 Wohneinheiten umfassen. "Wir haben die Konversion in den letzten zehn Jahren gut überstanden", sagte sie. Am 31. Mai ab 16 Uhr wird im Bereich der ehemaligen Hauptwache der "Friedrich-Wilhelm-Lübke Platz" als Andenken an die Zeit eingeweiht.

1994 sind laut Eberle im Tarper Westerfeld 113 Grundstücke, 2000 dann weitere 154 Grundstücke im Kätnerfeld erschlossen worden. Durch die Versorgung mit vier Internisten, zwei Allgemeinmedizinern, vier Zahnärzten, einem Frauenarzt, zwei Apotheken und vielen Anbietern für den täglichen Bedarf sei Tarp ein attraktiver Wohnort, ein Versorgungsgebiet für etwa 20 000 Einwohner.

Die 23 Neubürger hörten all diesen Ausführungen aufmerksam zu, erklärten, dass sie sich genau deshalb für Tarp als neue Heimat entschieden hätten. Die Altbürger hoffen, dass sich "die Neuen" ins Gemeindeleben einbringen, es ein freundliches Miteinander gibt, wenn die Gärten angelegt und die Grundstückseinfahrten gepflastert sind.

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