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Drachenbootcup in Flensburg : Wikinger ließen die Förde kochen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

11. Drachenbootcup mit nordischem Motto – aber weiter rückläufiger Teilnehmerzahl. Die Berufsfeuerwehr paddelte als Sieger über die Ziellinie.

Es gab Zeiten, da gingen 92 Teams an den Start. Da mussten die Startplätze Wochen vorher im Rahmen einer eigenen Veranstaltung verlost werden. Diese Zeiten sind vorbei, seit Jahren ist die Teilnahme am Drachenbootcup rückläufig. 40 Teams waren in diesem Jahr gemeldet, am Ende gingen Sonnabend 38 an den Start. Am schnellsten paddelte das Team der Berufsfeuerwehr die 250 Meter lange Strecke im Innenhafen.

Bei meist trockenem Wetter und relativ ruhigem Wasser ging die unterhaltsame Sportveranstaltung über die Bühne. Hautnah konnten Tausende Zuschauer miterleben, wie sich die 38 Teams aus Firmen und Einrichtungen der Region auf dem Wasser abmühten. Zwar hatten die typischen Langboote noch die gleiche Form und Farbe wie in den vorigen Jahren, doch an Bug und Heck war das neue nordische Motto zu erkennen: Statt der Drachen waren jetzt die Wikingerfiguren montiert. Auch an Land dominierte das Wikinger-Design. Statt wie früher in Pagodenzelten präsentierten sich die Firmen in Holzhütten. Die Veranstalter von der Agentur Sportschatz (Christoph Mantz und Jan Möller) hatten die neuen Akzente mit Blick auf die Nähe von Haithabu und Danewerk gesetzt.

Viele Teams hatten sich prächtig ausstaffiert und kunstvoll kostümiert. Mehr als in früheren Jahren, meinte ein regelmäßiger Besucher des Spektakels. Die Stadtwerke-Paddler, die unfreiwillig baden gingen, kamen als „Strömer“ in römischen Gewändern und mit Sänften gut an. Das TBZ-Team trat als „Schneewittchen und die 21 Zwerke“ an. Die Innenförde gab sich fast schon als olympische Wassersportarena mit Ziellinie, Wechselzone, Messzelt und Moderator. Rennleiter Wolfram Faust saß persönlich am Zielmonitor. Dazu kamen DJ, Moderator, Wikingerdorf, historische Stände und eine Musikbühne. Überall waren Paddler, Bootmarshalls, Steuerfrauen und Trommler zu sehen.

Nach den Vorläufen am Vormittag kam es ab 15 Uhr zum großen Showdown. Das Team der Berufsfeuerwehr mit Teamkapitän Thore Theemann und Trommlerin Freda Höpner hatte am Ende in 1,05:65 Minuten die Nase vorn; exakt zwei Sekunden dahinter paddelte das IT-Kontor ins Ziel, direkt gefolgt von Bilfinger GreyLogix mit nur vier Hundertstel Sekunden mehr. Platz vier belegten die Stadtwerke, dahinter kam Sport-Tiedje. Den Kreativpreis nahmen die Paddler von Carebyphone mit nach Hause.

 

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