Der Hit der Bundeswehr : Wieder im Angebot: Die starke Suppe

Schmeckt lecker und tut gut: Vizeadmiral Schönbach, Maria-Theresia Schlütter und Leutnant Hecke (v.l.) eröffneten gestern den Erbsensuppenstand der Bundeswehr an der Holmnixe.
Schmeckt lecker und tut gut: Vizeadmiral Schönbach, Maria-Theresia Schlütter und Leutnant Hecke (v.l.) eröffneten gestern den Erbsensuppenstand der Bundeswehr an der Holmnixe.

Gestern eröffnet: Der Erbsensuppen-Stand der Bundeswehr ist an der Holmnixe wieder im wohltätigen Einsatz

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01. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Der neue Jahrgang duftet ganz hervorragend. Dazu dampft eine sämige Suppe im zarten Oliv mit Speckstückchen und Erbsen – keine Frage: Auch im 41. Jahr dürfte die starke Suppe aus der Truppenküche der kulinarische Renner des Weihnachtsmarktes werden. Und das ist auch gut so. Denn Suppe und Punsch, die beiden Verkaufshits des Bundeswehrstands an der Holm-Nixe, gehen für wohltätige Zwecke über den Tresen. Gestern Mittag eröffneten der Standortälteste, Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach, und Flensburgs Sozialdezernentin Maria-Theresia Schlütter den beliebten Brückenkopf der Bundeswehr in der Innenstadt.

„Wir haben seit Wochen Anfragen von Leuten, die planen ihren Urlaub nach den Öffnungszeiten unseres Suppenstandes“, freut sich Leutnant z. See Hecke, als Standortoffizier auch Suppenstand-Verantwortlicher. Es gibt aber auch viele Anfragen aus der Truppe – denn nirgendwo in Flensburg ist die Bundeswehr näher am Bürger als an der Holmnixe.

Für Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach ist der Einsatz eine ganz neue Erfahrung. Seit Januar ist er Kommandeur der Marineschule Mürwik, deren Kombüse in diesem Jahr auch für die Herstellung von Suppe und Punsch zuständig ist. Gut 15 000 Liter Erbsensuppe dürften auch dieses Jahr über den Tresen gehen – macht über die 41 Jahre reichlich 600 000 Liter und geschätzte 1,5 Millionen Portionen, rechnet der Marineoffizier mit einem Faible für Mathematik vor. Für wohltätige Zwecke konnte die Truppe so mehr als 700 000 Euro Spendengeld erwirtschaften. „Wir sind darüber total glücklich“, freut sich Maria-Theresia Schlütter. Mit dem städtischen Anteil – aus dem Verkauf werden auch das Soldatenhilfswerk, das Bundeswehr-Sozialwerk, der Volksbund deutscher Kriegsgräber-Fürsorge und das Spendenparlament Glücksburg unterstützt – will Schlütter Projekte fördern, die von mindestens zwei Akteuren betrieben werden.

Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2017, Antragsunterlagen gibt es unter soziales@flensburg.de www.engagiert-in-flensburg oder Telefon 852522.

Jetzt sind die Weihnachtsmarktbesucher am Zug. Immer donnerstags, freitags und sonnabends von 9 bis 22 Uhr.

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