Gutes tun in Flensburg : Wie „Löwenzahn“ und Gold dem Hospiz helfen

 Große Runde, große Spende: (im Vordergrund) Lions-Präsident Thorsten Prümm und Claudia Toporski.
Große Runde, große Spende: (im Vordergrund) Lions-Präsident Thorsten Prümm und Claudia Toporski.

Lions-Präsident Thorsten Prümm überreicht einen Scheck über stolze 48000 Euro an Hospizleiterin Claudia Toporski

shz.de von
18. Juni 2018, 14:29 Uhr

„Löwenzahn“ heißt die Aktion, die vor über zehn Jahren startete und seit Jahren eine Vollzeitstelle für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst finanziert. Zur Zeit sind es 35 zahnärztliche Praxen aus der Region von Schafflund über Flensburg bis nach Gelting und Sterup, die sich an „Löwenzahn“ beteiligen. Sie sammeln ausgedientes Zahngold ihrer Patienten und spenden jährlich dem Lions-Club Flensburg-Schiffbrücke. Im Durchschnitt, so weiß einer der beteiligten Zahnärzte, spende jede Praxis mehr als 1000 Euro pro Jahr – und das seit mehr als zehn Jahren. Der Lions-Club ermögliche eine nahezu hundertprozentige Weitergabe dieser Spende. So spende etwa die Firma Heraeus-Kulzer den Betrag in Höhe der Scheidekosten des Zahngoldes ebenfalls an den Lions-Club.

Gerade konnte der diesjährige Lions-Präsident Thorsten Prümm einen Scheck über stolze 48 000 Euro an Hospizleiterin Claudia Toporski überreichen. „Sie sind damit für uns der größte dauerhafte Einzelspender“, sagte Toporski dankbar – auch für die so mögliche Finanzierung der Stelle im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, eine „in Höhe und Nachhaltigkeit einmalige Unterstützung“.

Um dafür zu danken, luden Mitarbeiter und Leitung des Katharinen-Hospiz am Park die Mitglieder des Lions-Clubs „Flensburg-Schiffbrücke“ ins Gebäude und Garten in der Mühlenstraße ein und erläuterten zudem ihre Arbeit, weitere Pläne und Vorhaben.

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