Katzen-Rettung in Apenrade : Weltweiter Ruhm für Feuerwehrmann

Ein Bild geht um die Welt: Das Foto von Per Heesch mit Katze macht in US-amerikanischen Katzenliebhaberforen die Runde.
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Ein Bild geht um die Welt: Das Foto von Per Heesch mit Katze macht in US-amerikanischen Katzenliebhaberforen die Runde. Es wurde von Søren Gylling, Fotograf bei JydskeVestkysten, geschossen.

Per Heesch rettete in Apenrade eine Katze aus einem brennenden Haus – und wird dafür als Held gefeiert. Der Feuerwehrmann gibt sich bescheiden.

shz.de von
12. Februar 2014, 16:27 Uhr

Apenrade | Sein Name ist Per Heesch und er ist Bereitschaftsmeister der Apenrader Feuerwehr. Und er ist berühmt – inzwischen weltberühmt. Ein Foto von ihm geht gerade bei Katzenfreunden über das Internet rund um die Welt. Ihm ist der Ruhm ein wenig peinlich und er versucht, die Tatsachen richtigzustellen.

„Ich werde als Held gefeiert, der eine Katze aus einem brennenden Haus gerettet hat. Die Wahrheit sieht so aus: Ja, es brannte in dem Haus, aber nicht in der Wohnung, in der sich die Katze aufhielt. Die Anwohner mussten allerdings alle das Haus verlassen. Ich habe die Katze eigentlich auch nur kurz getragen, um sie dann in eine Transportbox zu stecken, die die Besitzerin bereit hielt. Ich bin also nicht der Held, zu dem mich diese Katzenfreunde gemacht haben, die dieses Foto jetzt um die Welt schicken“, erzählt Heesch bescheiden.

Das Foto stammt von einem Brand, der sich im Januar 2013 in Apenrade in dem Eckhaus Callesensgade/Forstallé ereignete. Auf verschiedenen Katzenfreund-Homepages in den USA ist das Foto von Per Heesch mit dem verängstigten Kätzchen inzwischen aufgetaucht und hat von Apenrade aus weltweit die Runde gemacht. Unter anderem bei lovemeow.com ist das Foto zu sehen und viele tausend, sogar zigtausend Mal wurde auf Facebook „Gefällt mir“ gedrückt.

Für den dänischen Ruf kommt die Heldengeschichte von der Apenrade Callesengade gerade recht. In Tierfreundkreisen ist Dänemark ja gerade wegen seines vermeintlich grausamen Hundegesetzes gebrandmarkt. Die Tötung des Giraffenjungen Marius im Kopenhagener Zoo am Wochenende hat bei Tierfreunden hohe Wellen geschlagen. Von daher sei es gut, wenn eine tierfreundliche Seite Dänemarks gezeigt wird.
 

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