Parteien zur Kommunalwahl in Flensburg : Weltbeste Bildung und Innovation

Liberaler Kreisvorstand mit allen Beisitzern: Sabine Kathe, Kim Harder, Sebastian Annewanter, Hans Heinrich Matthiesen, Christoph Anastasiadis, Björn Ellenberg, Friederike Friedrich-Harder, Luca Stephan Kohls, Christian R. M. Lucks, Wolfgang Raube und Rolf Jensen (von links).
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Liberaler Kreisvorstand mit allen Beisitzern: Sabine Kathe, Kim Harder, Sebastian Annewanter, Hans Heinrich Matthiesen, Christoph Anastasiadis, Björn Ellenberg, Friederike Friedrich-Harder, Luca Stephan Kohls, Christian R. M. Lucks, Wolfgang Raube und Rolf Jensen (von links).

Die FDP wählt ihre Kandidaten am 10. Februar, verlangt einen klügeren Einsatz von Mitteln und den Abbau bürokratischer Gängelungen

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04. Januar 2018, 10:30 Uhr

In diesem Frühjahr wird eine neue Ratsversammlung gewählt. In einer Serie stellen wir vor, wie weit Flensburgs Parteien mit den Vorbereitungen sind, nennen thematische Schwerpunkte und stellen – sofern schon benannt – die Kandidaten für die Wahl am 6. Mai vor. Heute: die FDP.

Hat Ihre Partei bereits komplett oder in Teilen eine Liste für die Kommunalwahl in Flensburg aufgestellt? Und hat Ihre Partei bereits komplett oder in Teilen die Wahlkreisdirektkandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt?

Sowohl unsere Liste als auch die Wahlkreis-Kandidaten sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gewählt. Wir Flensburger Freie Demokraten haben jedoch auf unserer letzten Kreisvorstandssitzung den Fahrplan für das weitere Vorgehen bestimmt.

Wie ist der Zeitplan für die Aufstellung?

Aktuell sammeln wir Kandidaten-Vorschläge in unseren Reihen. Unsere Wahlkreismitgliederversammlung wird anschließend am 10. Februar in Flensburg stattfinden, um die Kandidaten zu wählen.

Gibt es schon ein Kommunalwahlprogramm oder Teile davon? Wenn nicht, wie ist hierfür der Zeitplan?

Unser Kommunalwahlprogramm werden wir ebenfalls im Februar bei unserem nächsten Kreisparteitag beschließen. Ein erster Programmentwurf wurde bereits auf unserer Klausurtagung am 16. Dezember von vielen engagierten Parteimitgliedern initiiert. Dieser wird aktuell durch eine gewählte Programmkommission weiterentwickelt. Parallel hierzu wollen wir den Flensburger Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Mitgliedern noch die Möglichkeit geben, ihre Vorstellungen in das Programm einfließen zu lassen. Hierzu wird es in diesem Monat mehrere öffentliche Beteiligungs-Aktionen geben. Ab dem 18. Januar stellen wir dann den fertigen Programm-Entwurf unseren Mitgliedern zur Verfügung.

Nennen Sie drei zentrale Ziele Ihrer Partei, mit der Sie auf jeden Fall in den Wahlkampf gehen werden und in den Flensburger Rat einziehen wollen.

Politik, die rechnen kann: Das bedeutet einerseits Sparsamkeit und einen klügeren Einsatz der vorhandenen Mittel, um andererseits keine zusätzlichen Belastungen für die Flensburger Bürgerinnen und Bürger, wie zum Beispiel die durchgedrückte Grundsteuer-Erhöhung, zu verursachen. Nur so werden wir für uns und unsere Kinder ein Flensburg schaffen, das wirtschaftlich wieder klar kommt.

Weltbeste Bildung: Beenden des Sanierungsstaus in den Flensburger Schulen sowie Innovation und Wirtschaftsförderung durch einen starken Hochschulcampus. Und Selbstbestimmung in allen Lebenslagen: Wirtschaftspolitik, die Arbeitsplätze schafft und eine städtische Sicherheitsagenda, die die persönliche Freiheit der Bürger bewahrt. Nur wenn wir hier die Rahmenbedingungen weiter verbessern, kann sich jeder von uns bestmöglich entfalten und entwickeln. So entsteht eine zufriedene Stadt. Darüber hinaus hat die Verwaltung sparsam mit unser aller Geld umzugehen und unnötige Regulierungen zu vermeiden. Die Freien Demokraten sind die einzige Partei, die sich konsequent für den Abbau bürokratischer Gängelungen in Beruf, Verkehr und Privatleben einsetzt.

Mit welchem Spitzenkandidaten wollen Sie in den Wahlkampf ziehen?

Selbstverständlich wird sich unser Fraktionsvorsitzender Kay Richert erneut um die Spitzenkandidatur bei der Kommunalwahl bewerben. Diesbezüglich genießt er sicherlich schon heute eine breite Unterstützung bei den Flensburger Freien Demokraten. Letztlich obliegt die Wahl des Spitzenkandidaten aber natürlich den Mitgliedern unserer Wahlkreismitgliederversammlung am 10. Februar.

Sollte Ihre Partei die größte Ratsfraktion stellen: Wer würde dann Stadtpräsident oder Stadtpräsidentin werden?

Wir glauben an einen guten Wahlerfolg unserer Partei. Das Amt des Stadtpräsidenten scheint jedoch der aktuellen politischen Lage entsprechend nicht greifbar. Wir möchten jedoch die Gelegenheit nutzen, unserer Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar einen herzlichen Dank auszusprechen. Wir haben sie in der nun endenden Legislatur als faire und überparteilich engagierte Amtsträgerin kennengelernt. Morgen: SPD

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