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Grundschulen : Welche Schule ist die richtige für mein Kind?

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In diesen Wochen müssen sich die Eltern von mehr als 700 künftigen Erstklässlern entscheiden, an welcher der 17 Flensburger Schulen sie ihr Kind einschulen.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2013 | 07:53 Uhr

Mehr als 700 Kinder werden im kommenden Sommer in den zwölf deutschen und fünf dänischen Schulen in Flensburg eingeschult. Rund 500 davon fangen in den zehn städtischen Grundschulen an, weitere Kinder zieht es an Ostsee- oder Waldorfschule.

Diesmal erwarten Schulrat Hans Stäcker und die Schulverwaltung etwas weniger als 500 Schüler an den städtischsen Schulen, vorletztes Jahr waren es noch 550. Wie die Eltern sich entscheiden, sei schwer vorherzusehen. Einer der Gründe für das Auf und Ab der Anmeldezahlen liegt im ebenfalls schwankenden Zuspruch der nichtstaatlichen Schulen. Dieses Jahr melden vor allem die dänischen Schulen in der Stadt mit 131 Schulanfängern (Vorjahr: 115) ein deutliches Plus.

Auch, wie sich die Eltern an den städtischen Schulen entscheiden, ist längst nicht immer klar und liegt schon gar nicht nur an der Pädagogik und dem Ruf der Schule. Das soziale Gefüge spiele zuweilen eine große Rolle, wenn ganze Kindergartengruppen geschlossen die gleiche Grundschule wählen. Zuweilen sei der Arbeitsplatz der Eltern wichtiger für die Schulwahl als der Wohnort – oder die Erreichbarkeit wichtiger als die nackte Entfernung: „Harrisleer und Eckener-Straße gehören zum Einzugsbereich Ramsharde, aber für manche Kinder ist die Waldschule viel leichter zu erreichen“, erklärt Schulrat Stäcker.

Einen Trend zum Ganztagsbetrieb an den Grundschulen sieht Stäcker nicht. Die Betreuungsmöglichkeiten bis 16 Uhr scheinen den Eltern auszureichen, folgert der Schulrat.

Angesichts stabiler Geburtenzahlen in der Stadt seien alle Grundschulen Flensburgs gesichert. Selbst Flensburgs kleinste Schule, die Schule auf der Rude, liege mit gut 100 Schülern deutlich über der Mindestgröße von 80 Kindern, sagt Stäcker: „Und wenn das Bahnhofsumfeld einmal zum Baugebiet wird, wäre diese Schule über die Serpentine sogar am schnellsten erreichbar.“

 

 

 

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