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Flensburger Wochenmarkt : "Weihnachtsmarkt entlang der Schiffbrücke"

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Tourismus-Aufsichtsrat Helmut Trost bringt neue Standorte ins Spiel

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 15:40 Uhr

SPD-Fraktionschef und Tourismus-Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Trost hat in der Diskussion um die künftigen Standorte von Wochen- und Weihnachtsmarkt in der Adventszeit neue Vorschläge gemacht. Eine Chance, die mit Ordnungsbehörden, Polizei und Feuerwehr gefundene Lösung – Weihnachtsmarkt auf den Südermarkt, Wochenmarkt auf die Große Straße – für 2017 noch zu korrigieren, sieht er nicht.

Der Ausgangspunkt ist für ihn positiv: „Aus dem früher kränkelnden Weihnachtsmarkt ist ein auch überregionaler Anziehungspunkt mit großen Besucherzahlen aus dem Umland und aus Dänemark geworden.“ Und der Wochenmarkt sei auch ein Standortfaktor erster Güte: „Er ist mehr als eine hervorragende Einkaufsquelle, er ist Treffpunkt im Herzen der Stadt und ein unverzichtbares Stück Flensburg. “ Beide Märkte müssten künftig von der Tourismus-Agentur Taff gemeinsam beworben und auch überregional als Flensburger Stärke herausgestellt werden. Trost: „Wer in der Weihnachtszeit durch die Stadt geht oder fährt, der muss vor Augen haben, wo sich welche Attraktionen und Märkte befinden.“

Den Marktbeschickern könne zum Beispiel auch mit einer Senkung der Standgebühren geholfen werden, wenn die von ihnen befürchteten wirtschaftlichen Nachteile tatsächlich eintreten. „Und warum sollte es nicht möglich sein, einen Shuttle-Bus anzubieten – von der Exe über den Südermarkt bis zum Willy-Brandt-Platz?“ Das würde alle Märkte miteinander verbinden und gleichzeitig die Parkplatzsituation entspannen.

Für 2018 versprach Trost, der Taff-Aufsichtsrat werde sich absolut ergebnisoffen mit der Standortfrage für den Weihnachtsmarkt beschäftigen. Außer dem Südermarkt müssen mindestens drei Alternativen für den Weihnachtsmarkt untersucht und abgewogen werden
> Nordermarkt/Marienkirchhof/Willy-Brandt-Platz
> die Hafenspitze
> der Bereich entlang der Schiffbrücke.

Perspektivisch müsse man auch über eine möglicherweise völlig veränderte Ausgangssituation nachdenken. Nach einer neuen Verkehrsüberplanung des Neumarktes entstünden in der Angelburger Straße ohne Busverkehr von C&A bis zum Südermarkt neue Räume.

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