Syltshuttle entgleist : Weiche falsch gestellt? Ermittlungen nach Rangierunfall in Niebüll

Wurde eine Weiche falsch bedient? Die Bundespolizei ermittelt.

Wurde eine Weiche falsch bedient? Die Bundespolizei ermittelt.

Möglicherweise hat ein Bahnmitarbeiter eine Weiche falsch gestellt und für eine Entgleisung gesorgt.

shz.de von
09. Januar 2018, 14:33 Uhr

Niebüll | In Niebüll (Kreis Nordfriesland) ist am Montag gegen 13 Uhr ein Syltshuttle bei einer Rangierfahrt entgleist. Jetzt ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Beamte der Bundespolizei sicherten Aufzeichnungen und führten erste Befragungen durch. Es besteht der Verdacht, dass ein Bahnmitarbeiter während der Rangierfahrt eine Weiche falsch bedient haben könnte, so dass es zur Entgleisung kam.

Ein entgleister Triebwagen legte  Montag den Bahnverkehr zwischen Bredstedt und Niebüll lahm.
Bonnichsen

Ein entgleister Triebwagen legte Montag den Bahnverkehr zwischen Bredstedt und Niebüll lahm.

 

Der Zug, bestehend aus einem Steuerwagen und einem Reisezugwagen, entgleiste mit drei Drehgestellen. Er war mit zwei Reisenden an Bord in Richtung Bredstedt unterwegs. Verletzt wurde niemand. Die Bahnstrecke wurde zwischen Bredstedt und Niebüll gesperrt. Der Zugverkehr von Niebüll in Richtung Westerland war von der Entgleisung nicht betroffen.

Das Technische Hilfswerk aus Niebüll brachte den Zug wieder auf die Gleise. Es kam durch den Unfall zu Verspätungen, Teil- oder Komplettausfällen von 24 Zügen.

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