Wassersleben: Idylle mit Rangern

DLRG-Strandstreife: Melanie Möller, Wachleiter Christian Torp, Mareike Arlt, Finn Lützler . Foto: Wolfgang Borm
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DLRG-Strandstreife: Melanie Möller, Wachleiter Christian Torp, Mareike Arlt, Finn Lützler . Foto: Wolfgang Borm

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30. Juli 2010, 05:02 Uhr

Harrislee | Der nördlichste Strand an der Flensburger Innenförde umrahmt die Wasserslebener Bucht ganz nahe der dänischen Grenze und ist neben Solitüde und dem Ostseebad der dritte Fördestrand nahe Flensburg. Der zur Gemeinde Harrislee gehörende Strand erstreckt sich von der nahen Schusterkate bis hin zum Segelhafen mit einer Länge von knapp einem Kilometer. Seit 2008 ist Harrislee ein anerkannter Erholungsort und bietet mit dem Strandbad Wassersleben einen einladenden Sandstrand mit einem Seglerhafen, einem Minigolfplatz und Cafés. Ohne Eintritt oder Kurtaxe kann hier jeder Besucher an dem sauberen Strand ein Plätzchen finden.

Für die Sicherheit im Wasser sorgen die Mitglieder des Ortsvereines der DLRG Harrislee im Sommer, die teilweise sogar in der Station übernachten. "Wassersleben ist einer der sichersten Strände an der Innenförde", so Christian Torp, der Wachleiter der DLRG Station Wassersleben. "In den Sommerferien sind wir so gut wie nonstop am Strand präsent", sagt Torp, "viele Mitglieder der DLRG-Stammcrew und befreundete Gäste aus anderen Ortsvereinen beobachten, gehen Streife und haben die Menschen im Wasser im Blickfeld. Von 10 bis 19 Uhr ist die Station besetzt, die Strandstreife mit Funkgerät, Medibag und Megaphon ist dann regelmäßig unterwegs".

Hunde sind am Strand in Wassersleben nicht erlaubt, was nicht alle Besucher wissen und oft ungläubig hinterfragen, doch an den Eingängen lassen die Hinweisschilder keine Zweifel. Die meisten Probleme bereiten nach Torps Beobachtungen Motorboot-Fahrer, Surfer, Kiter und Segelboote in der Badezone, die sofort per Megaphon angesprochen werden. Weiterhin sind die Luftmatratzen und Gummiboote oft im Visier der DLRG, die weit hinausfahren und abtreiben können. Wenn sich alle Badegäste an die Regeln halten und sich nicht selbst überschätzen, ist die Sicherheit am Wasser gegeben, sagt Torp. Mit Übungsabenden und einer Rescue Ralley im August bleiben die Mitglieder der DLRG auf dem neuesten Stand.

An Land in Wassersleben sind auch noch die Strandranger aktiv. Die Strandranger sind für Ordnung, Sauberkeit und den allgemeinen Zustand der Umgebung am Strand zuständig. Seit einigen Jahren schon findet man sie im Bauwagen direkt am Parkplatz am Pavillon. Thomas Hansen und Horst Straßburg sind täglich von sieben bis zum Nachmittag an der Strandregion tätig und kümmern sich um Müll, Hinterlassenschaften, Scherben und Unrat aller Art. Sie geben aber auch Auskünfte und informieren die Besucher. Für Horst Straßburg ist es schon die dritte Saison am Strand von Wassersleben - er mag diesen Ort. Für die Besucher sind die Strandranger auch ein Zeichen von Präsenz und Sicherheit. Generell werden alle Stadtstrände an der Innenförde von Urlaubern für die gute Ausstattung und den kostenfreien Zugang gelobt.

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