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Östliche Altstadt Flensburg : Warten auf den Bahndamm-Radweg

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Start der Stadtteil-Serie zum Jahreswechsel: In St. Johannis und Jürgensby engagieren sich die Bürger seit Jahrzehnten für ihr Quartier

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2016 | 07:36 Uhr

Seit zwei Jahren ist in Flensburg geregelt, wie und wann die Stadtteilforen als politische Vertretungen der Quartiere eingebunden werden müssen. Seit diesem Jahr nun engagiert sich in jedem Stadtteil mindestens ein Forum. Grund genug für das Tageblatt, zum Jahresende Bilanz zu ziehen und zu fragen, wo im Stadtteil der Schuh drückt. Ergänzt wird der Stadtteil-Überblick durch Daten des gerade vorgelegten Sozialatlas 2016. Lesen Sie heute Teil 1 über den Verein zur Erhaltung der östlichen Altstadt St. Jürgen / St. Johannis, der bereits seit gut 30 Jahren existiert. Zu beachten ist, dass die Gebiete, um die sich verschiedene Foren kümmern, nicht immer mit den Verwaltungsgrenzen der Stadtteile übereinstimmen. Zum Beispiel sind im Grenzgebiet zwischen Jürgensby und dem Sandberg rund um den Hafermarkt gleich drei Foren aktiv.

Was ist das Besondere an Ihrem Viertel, das es von allen anderen unterscheidet?

Ganz knapp: Es ist ein charmantes Altstadtviertel mit gelebter Nachbarschaft und aufmerksamen und engagierten Bewohnern. Für weitergehende Informationen verweisen wir auf unsere Homepage www.altstadt-flensburg.de.

Auf welchem Gebiet hat sich im Stadtteil/Viertel 2016 etwas bewegt?

Der Margarethenplatz wurde vermehrt als zentraler Platz genutzt – für kleine Treffen, Musik, Sommerkino. Die Erneuerung der Bänke durch Technisches Betriebszentrum und Verein wurde angestoßen (Realisierung Frühjahr 2017), eine regelmäßige Rasenpflege ist zugesagt. Die Rabatte am Brunnen (Welle) wurde neu angepflanzt, Bäume geschnitten, Pflege durch Vereinsmitglieder. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz, der Stadtplanung und den Stadtwerken wird die Straßenbeleuchtung der St.-Jürgen-Straße auf LED umgerüstet, der Anfang ist gemacht.
Was ist dagegen das größte Thema, das 2016 im Stadtteil liegengeblieben ist?

Der gewünschte Radweg auf dem Bahndamm ist zwar inzwischen in aller Munde, wartet aber noch auf die Umsetzung.

Wie soll es mit diesem Thema weitergehen und wie könnte es vorankommen?

Der Radweg, teilweise auf dem Gleiskörper, ist enthalten in den Vorbereitenden Untersuchungen zum Sanierungsgebiet Hafen-Ost (wir haben uns dort in den ersten Beteiligungsprozessen eingebracht) und sollte als Radschnellweg von Mürwik bis Weiche mit einer engagierten Politik, die Flensburg als Klimapaktstadt gerecht wird und möglichen Bundeszuschüssen, schnell angegangen werden.

Welches weitere Thema wollen Sie 2017 anpacken?
Die Beleuchtung im Gängeviertel, die Verschönerung des „Mauselochs“ und die Ausbesserung des Natursteinpflasters besonders in der Johannisstraße.

Was wünscht sich Ihr Stadtteilforum von der künftigen Oberbürgermeisterin?

Die Zusammenarbeit mit den Stadtteilforen weiterhin befördern, rechtzeitige und transparente Information durch die Fachbereiche, das historische Viertel vom Parkplatzsuchverkehr entlasten und den ruhenden Verkehr an geeigneten Stellen konzentrieren.

Was wünscht sich Ihr Stadtteilforum von der Flensburger Politik?

Siehe Punkt 4: Die Ergebnisse von Bürgerbeteiligungen wirklich ernst nehmen.

Welches Thema in Ihrem Stadtteil hätte mehr Aufmerksamkeit verdient?

Alle Straßen und Gänge mit Natursteinpflaster müssen für alle begeh- und befahrbar sein.

Nächste Folge: Forum Fruerlund

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