Waldkindergarten hat sein Winterquartier bezogen

Die Kinder können zahlreiche Bäume und  Pflanzen beim Namen nennen.  Foto: UK
Die Kinder können zahlreiche Bäume und Pflanzen beim Namen nennen. Foto: UK

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07. November 2012, 06:24 Uhr

Nieby | Der Blick vom "Rodelberg" des Natur- und Waldkindergartens Geltinger Birk hinab zum Nordschauer Wald, auf die Mühle "Charlotte", die Birk und die Geltinger Bucht ist einmalig schön - das genießen die 15 Jungen und Mädchen. Sie sind gerade mit ihrem Bauwagen, der Schutz vor Wind und Regen bietet, von der Obststreuwiese in Falshöft - ihr Sommerdomizil von Mai bis Ende Oktober - umgezogen ins Winterquartier auf dem Gelände der Familie Bothe/Stamm in Niebywesterfeld. "Wir fühlen uns hier wohl", sagen die Erzieherinnen Marion Swoboda und Birgit Neumann sowie Praktikantin Julia Klinker. Es ist bereits der dritte Winter, den die Kinder draußen verleben. Ob zweieinhalb oder sechs - die Steppkes fühlen sich im Freien wohl, bei kalten Temperaturen sind sie dick eingemummelt.

Auch in diesen Tagen gibt es viel zu entdecken und von der Natur zu lernen. Sehnsüchtig warten die Kinder bereits auf die Umsetzung des Versprechens der Integrierten Station, sie zum Koniks-Gucken mit auf die Birk zu nehmen. Bald gibt es auch einen Elterntag. Sieben Kinder haben mit Beginn des neuen Schuljahres den Wald- und Naturkindergarten, getragen von einem Förderverein, verlassen. Marion Swoboda ist von den Schulen mitgeteilt worden, dass diese sich "bestens" in den Schulalltag eingefügt haben, darauf sehr gut vorbereitet waren. Im Waldkindergarten sind nun noch drei Plätze frei. Geöffnet ist er montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr. In Sachen Natur sind die Kinder kundig, können Bäume und Pflanzen beim Namen nennen - was Spaziergänger immer wieder erstaunt.

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