Lindewitt : Waldbad wird ausgebaggert

Das Schwimmbad in Lindewitt wird vom Schlick befreit.
Das Schwimmbad in Lindewitt wird vom Schlick befreit.

Zurzeit wird der Mühlenteich in Lindewitt ausgebaggert. Das Schwimmbad soll rechtzeitig zu den Sommerferien wieder nutzbar sein.

shz.de von
30. Juni 2018, 12:48 Uhr

Lindewitt | Nach mehr als 50 Jahren wird das Waldbad Lindewitt erstmals ausgebaggert, denn der Mühlenteich drohte zu versanden. Dazu wurden die Schotten, die das Wasser stauen, geöffnet und der Teich in die Linnau entleert. Der Fischbesatz wurde aufgefangen und in sogenannte Hälterteiche in der Bordelumer Heide gebracht, von wo sie später wieder zurückgeholt werden. Mit einem Bagger werden mehr als 6000 Kubikmeter Schlick aus dem Teich geholt und auf eine geeignete Fläche in der Nähe gebracht. Die Kosten von etwas mehr als 120 000 Euro teilen sich die Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt sowie der Wasser- und Bodenverband Linnau. Während die Gemeinden ein Interesse an einem kostengünstigen Naturbad mit ausreichender Tiefe haben, nutzt der Verband dieses Gewässer für seine Aufgaben: Über den Teich werden 400 Hektar landwirtschaftliche Flächen aus den Bereichen Kleinwiehe und Lüngerau in die Linnau entwässert. Nach Einschätzung von Verbandsvorsteher Johann-Peter Petersen wird er anschließend in der Mitte wieder eine Wassertiefe bis zu drei Metern erreichen. Bettina Hucht vom Förderverein des Waldbades geht davon aus, dass die Badesaison mit Beginn der Sommerferien zwar verspätet, dafür mit ausreichend Wasser starten kann.
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