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Diako und Malteser in Flensburg : Vorteile des Klinik-Neubaus – eine erste Liste

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburger Politiker liefern Argumente für neue Planung

Die Option eines gemeinsamen Klinik-Neubaus von Diako und Maltern trifft in der Politik zunehmend auf Unterstützer: Flensburgs CDU-Chef und Landtagskandidat Arne Rüstemeier begrüßte gestern die Einladung von Oberbürgermeisterin Simone Lange zum offenen Dialog: „Der Zeitpunkt nach der Wahl ist richtig gelegt. Dann wissen wir, wer auf Landesebene politischer Ansprechpartner für die Krankenhausplanung ist.“ Vor Ort lasse sich indes nicht klären, ob Fördermittel der Vergangenheit tatsächlich zurückzuzahlen seien, wenn man sich auf ein neues Modell einige. Er könne sich nicht vorstellen, dass bei der Entscheidung für einen kompletten gemeinsamen Neubau Rückforderungen vom Land anstehen könnten, so Rüstemeier: „Niemand wartet auf Landesebene auf eine Rückerstattung. Wir müssen die Gelegenheit nutzen, um zu prüfen, ob wir aus dem Teufelskreis herauskommen, weitere Mittel in zwei Krankenhäuser zu geben, nur weil ja früher auch schon so viel in beiden Häusern investiert wurde. Das wird ein Fass ohne Boden.“ Als positive Aspekte einer gemeinsamen Planung nannte das Mitglied im Planungsausschuss u.a. eine halbierte Bauzeit, höhere Finanzmittelausnutzung (ca. 1/3 der Baukosten werden am jetzigen Standort benötigt: Abriss, Übergangslösungen mit Staub- und Lärmschutz, Anpassung von Brandschutz an bestehenden Gebäuden sowie höhere Baupreise durch engen Baustellenbetrieb), eine störungsfreie Patientenversorgung bis zur Fertigstellung, einen reibungslosen Umzug, einen zukunftsweisenden Bau, optimale Behandlung, moderne Ausstattung, kurze Wege, frei gezogene Premiumflächen auf der westlichen Höhe (Baugrundstücke können Finanzierungslücken senken), eine gute Anbindung auch für die Region und keine Wege- Fahrtkosten für Transporte zwischen den Häusern sowie Synergie bei der Verwaltung.

Auch die FDP unterstützt ein Zusammengehen: FDP-Mann Kay Richert zitiert Gespräche mit früheren Oberbürgermeistern und den Spitzen beider Kliniken, in denen ein gemeinsamer Neubau Thema war. „Genauso wie den OBs wurde mir beschieden, dass das nicht geht – aus Gründen der medizinischen Versorgung“, so Richert. Wenn sich nun führende Mediziner beider Häusern melden und das Gegenteil sagen, erkenne er darin eine riesige Chance. Die FDP befürworte einen gemeinsamen Neubau bereits sehr lange.
 

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erstellt am 28.Apr.2017 | 06:30 Uhr

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