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Einschulung : Vor der Entscheidung: Welche Schule für mein Kind?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eltern angehender Grundschüler haben ab dem 27. Oktober zwei Wochen Zeit, ihre Kinder in der Bildungseinrichtung anzumelden.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2014 | 09:30 Uhr

Die Eltern von 713 künftigen Erstklässlern in Flensburg haben nach den Herbstferien die Wahl: Neben fünf dänischen Privatschulen stehen ihnen zehn städtische Grundschulen sowie die private Ostsee- und Waldorfschule zur Auswahl sowie die angrenzenden Grundschulen im Flensburger Umland.

Rein statistisch gesehen werden sich in den beiden Anmeldewochen ab 27. Oktober rund 550 der Erstklässler für die zehn Flensburger Grundschulen entscheiden. Nach Angaben von Schulrat Hans Stäcker sind die Erstklässlerzahlen in Flensburg über Jahre relativ konstant: „Was im ländlichen Raum mit dem demografischen Wandel zu spüren ist, merken wir in der Stadt kaum“, sagt Stäcker.

Sollten die Eltern ganz überwiegend nach der Kürze des Schulwegs entscheiden, dürfte vor allem die Unesco-Schule in Weiche im Sog der Neubaugebiete rund um die Gartenstadt weiter wachsen. Aber auch Flensburgs kleinste Grundschule auf der Rude sowie die Falkenbergschule könnte ein paar Kinder mehr begrüßen.

Da in Pädagogenkreisen die Bildungsübergänge als immer wichtiger eingeschätzt werden, gebe es mittlerweile Kooperationen der Grundschulen mit allen Kitas in den Stadtteilen.

Neu an den Grundschulen ist ab dem neuen Schuljahr die viel diskutierte Notenfreiheit – allerdings gibt es Schulnoten in den ersten Klassen ohnehin seit Jahr und Tag nicht mehr – sie sind von einem ausführlichen Berichtszeugnis abgelöst worden. Wenn die Grundschulen in Klasse 3 und 4 wieder Schulnoten geben möchten, müsse sich die einzelne Schule per Konferenzbeschluss dazu entscheiden, berichtet Schulrat Stäcker. Neu ist auch, dass Grundschüler nach dem Wegfall der sogenannten Schulübergangsempfehlung definitiv freie Wahl bei der weiterführenden Schule haben. Dies gilt erstmals für die jetzigen Viertklässler – allerdings erst nach einem verpflichtenden Beratungsgespräch mit notenähnlichen Kategorien. Wobei der Schulrat einräumt: „Texte können sehr unterschiedlich gelesen werden.“

Klar steigend ist der Bedarf an Betreuung vor und nach der Schule sowie beim Mittagessen. Der Verein Betreute Grundschule kümmert sich täglich um 600 Kinder, allein 109 an der Schule Adelby – die Angebote des offenen Ganztags eingeschlossen.

 

Das Flensburger Tageblatt hat in seiner Print-Ausgabe am Donnerstag eine tabellarische Doppel-Überblicksseite mit den Angeboten aller zehn Flensburger Grundschulen, der Ostseeschule, der Waldorfschule sowie der Harrisleer Zentralschule veröffentlicht.
 

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