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Flensburger Tageblatt

22. August 2017 | 07:50 Uhr

Völkerwanderung zur großen Delfin-Schau

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Delfin-Fieber erreichte in Flensburg am vergangenen Wochenende seinen vorläufigen Höhepunkt. Ganze Heerscharen von Flipper-Fans pilgerten am Sonnabend und Sonntag an das Ufer der Innenförde zwischen Hafenausgang und Marineschule. Das Ende der früheren Blücherbrücke war stundenlang dicht bevölkert von zum Teil sehr geduldigen Schaulustigen, die mit Handys und Kompaktkameras, aber auch mit riesigen professionellen Teleobjektiven auf Stativen auf das Auftauchen von Selfie und Delfie warteten, wie die beiden Großen Tümmler im Sommer 2015 bei ihren Besuchen in Südschweden getauft wurden.

Wie schon an den Tagen zuvor suchten die beiden Meeresbewohner ganz offenkundig die Gesellschaft der Menschen oder zumindest der schwimmenden Untersätze. Am Sonnabend Mittag buhlten ein Segler ohne Segel, zwei Kajakfahrer, zwei Standup-Paddler, eine Segeljolle und die Küstenwache um die Aufmrrksamkeit der beiden Besucher. Die frühere Fähre der Ochseninsel war ebenfalls mit Passagieren unterwegs – und weckte das Interesse der Wasserschutzpolizei, die Boot und Besatzung kontrollierte. Eine fast schon sensationelle Nachricht hatte einer der Beamten gestern: Ein Vertreter der Hafenbehörde habe gestern einen dritten Delfin gesichtet. Er gehe davon aus, dass sich die beiden seltenen, aber gern gesehenen Gäste hier wohl fühlen, genug zu fressen finden und deshalb womöglich noch eine Zeit lang bleiben werden.

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erstellt am 15.Feb.2016 | 11:55 Uhr

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