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Vier-Tage-Übung: Wirbelsturm über dem Grenzland

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Rund 200 Teilnehmer aus 35 Organisationen trainieren im Rahmen der Übung „Triplex“ – eine der größten internationalen zivilen Koordinierungsübungen – seit gestern bis Donnerstag im deutsch-dänischen Grenzgebiet die Zusammenarbeit im Katastrophenfall. Dabei steht die Koordination internationaler Hilfe nach einem Wirbelsturm im Mittelpunkt.

Für Deutschland nehmen 15 THW-Kräfte aktiv teil, über 50 weitere ehren- und hauptamtliche THW-Kräfte arbeiten im Hintergrund. Simuliert werden die ersten Tage nach der Katastrophe: 5000 Personen gelten als vermisst oder sind tot, weitere 50 000 benötigen dringende Soforthilfe. Rund eine Million Menschen sind insgesamt von den Folgen des Wirbelsturms betroffen.

Die internationalen Hilfsorganisationen sollen Hilfsmaßnahmen planen und koordinieren. Darüber hinaus zählt es zu ihren Aufgaben, den Hilfsbedarf der betroffenen Bevölkerung zu ermitteln und so die gezielte internationale Unterstützung zu ermöglichen. Dazu gehört auch die Planung von Camps. Eingebunden sind staatliche und nichtstaatliche Katastrophenschutz- und Hilfsorganisationen, der Vereinten Nationen sowie der Europäischen Kommission. Hauptaustragungsorte der Übung sind das dänische Tinglev sowie Flensburg. Organisiert wird sie vom International Humanitarian Partnership (IHP), dem Zusammenschluss von europäischen Zivilschutzorganisationen aus Dänemark, Estland, Finnland, England, Norwegen, Schweden und Deutschland.

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erstellt am 01.Okt.2013 | 15:00 Uhr

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