Berufsschulen in Flensburg : Viele Wege führen zum Ziel

Von den Flensburger Berufsschulen geht jeder Zweite mit Hochschulreife ab.
Von den Flensburger Berufsschulen geht jeder Zweite mit Hochschulreife ab.

Neuerungen an den beruflichen Schulen HLA, Eckener- und Hannah-Arendt-Schule

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20. Februar 2018, 05:42 Uhr

In Flensburg bieten die drei Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) ein umfassendes Angebot beruflicher und allgemeinbildender Schulabschlüsse an. Die Ausbildungen finden in vollzeitschulischer Form oder im dualen System – ergänzend zur betrieblichen Ausbildung – statt.

„Die Hannah-Arendt-Schule bildet schwerpunktmäßig, neben den beruflichen gymnasialen Oberstufen in Kooperation mit den Gemeinschaftsschulen und den verschiedenen Berufsschulausbildungen, vor allem sozialpädagogische Fachkräfte aus“, stellt Sprecher Christian Lucks fest. „Ab Herbst 2018 soll bei entsprechender Nachfrage die Vollzeit-Ausbildung zum Heilpädagogen fortgesetzt werden und mit einem neuen Jahrgang starten“, berichtet er. Darüber hinaus werde die dreijährige Erzieherausbildung um eine Vollzeit-Klasse erweitert, und die Fachschule biete zukünftig in dieser Schulform jährlich 120 Schulplätze statt bisher 90 an. „Nach erfolgreicher Erzieherausbildung hat man die Voraussetzung zu studieren“, erklärt Lucks. I Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Landestheater, die im Beruflichen Gymnasium ein Profil mit dem Schwerpunkt „Medien- und Theaterpädagogik“ möglich macht.

An der Eckener-Schule sind junge Leute mit Interessen in den Bereichen Technik und Gestaltung richtig. „Im Bereich Technik liegen die Schwerpunkte in Profilen der Metall- und Elektrotechnik, aber auch Bereichen der regenerativen Energie, elektrischen Antriebstechnik und dem großen Feld der Informationstechnik“, erläutert Dietmar Post, stellvertretender Schulleiter.

Weiterhin werden Bildungsgänge sowohl in primär digitaler als auch eher traditioneller Gestaltung angeboten. Mediengestalter, Holzbildhauer oder Maler können sich anschließend im eigenen Beruflichen Gymnasium oder der Berufsoberschule auf ein gestalterisches Studienfach vorbereiten, so Post.

Für die Flensburger Wirtschaftsschule HLA (früher: Handelslehranstalt) sagt Vize-Schulleiter Andreas Zettl: „Die HLA ist mit dem Berufswahlsiegel für hervorragende, bedarfsgerechte Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet.“ An der Fachschule Wirtschaft kann in zwei Fachrichtungen der Abschluss zum staatlich geprüften Betriebswirt erworben werden. Am Beruflichen Gymnasium können Schüler zwischen vier Angeboten wählen: Wirtschaft, IT und New Media; Wirtschaft und Sport; Wirtschaft und Tourismus sowie International Management Wirtschaft bilingual.

In der Dienstag-Ausgabe des Flensburger Tageblatts (Print und E-Paper) finden Sie auf Seite 12 einen ganzseitigen tabellarischen Überblick über die Angebote der Regionalen Bildungszentren (RBZ).
 

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